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Nürnberger Stadtrat entscheidet über Klimaschutzfahrplan | BR24

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In Nürnberg sollen bis 2030 60 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen werden. Das ist das Ziel des Klimaschutzfahrplans in Nürnberg. Der Stadtrat berät am Mittwoch darüber.

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Nürnberger Stadtrat entscheidet über Klimaschutzfahrplan

In Nürnberg sollen weniger Treibhausgase ausgestoßen werden. Der Stadtrat will deshalb heute über einen Klimaschutzfahrplan bis zum Jahr 2030 entscheiden. Der könnte auch Folgen haben für das Parken in der Innenstadt.

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Bis 2030 soll der Ausstoß von Treibhausgasen in Nürnberg um mindestens 60 Prozent reduziert werden. Das ist das Ziel des Klimaschutzplans, über den der Stadtrat entscheidet. Um das zu erreichen, soll ein Klimaschutzfonds mit einem Volumen von 120 Millionen Euro geschaffen werden. Ein zentraler Punkt des Fahrplans bis zum Jahr 2030 ist, mehr Fernwärme zu nutzen. Das soll rund 4.000 Ölheizungen ersetzen. Wenn möglich, soll die Fernwärme aus regenerativen Quellen erzeugt werden.

Keine kostenfreien Parkplätze mehr in der Innenstadt

Außerdem soll die Sonne verstärkt zur Stromerzeugung genutzt werden. Das Programm sieht vor, verstärkt Solarzellen auf Gebäudedächer, über Parkplätzen und an Lärmschutzwänden anzubringen. Ein weiterer Punkt im Klimaschutzfahrplan ist die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs. Gedacht ist unter anderem daran, kostenfreie Parkplätze in der Innenstadt abzuschaffen.

365-Euro-Ticket ebenfalls Thema

Um den Nahverkehr geht es auch bei einem weiteren wichtigen Tagesordnungspunkt. Die Stadträte werden über das 365-Euro-Ticket für alle diskutieren. Die Partei "Die Linke" hatte hierzu ein Bürgerbegehren initiiert. Nach dem jüngsten Kompromiss zwischen den Initiatoren des Begehrens und den Stadtverantwortlichen soll das Ticket ab dem 1. Januar 2023 kommen. Die Stadt will mit weiteren Kommunen verhandeln, damit das Ticket im gesamten Verkehrsverbund VGN gelten kann. Zudem ist ab dem 1. Januar 2021 ein Sozialticket für 15 Euro pro Monat geplant.

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