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Nürnberger Radentscheid: Bürgerbegehren startet | BR24

© picture-alliance/dpa

Radler mit Helm

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    Nürnberger Radentscheid: Bürgerbegehren startet

    Mehr Radwege und - stellplätze, sowie spezielle Schnellwege für Fahrräder – das sind einige Vorhaben, die ein Radentscheid in Nürnberg auf den Weg bringen will. Nun startet das dafür notwendige Bürgerbegehren.

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    Die Initiatoren des Nürnberger Radentscheids beginnen am Rosenmontag (24.02.20) mit dem Sammeln der Unterschriften für ein entsprechendes Bürgerbegehren. Zum Auftakt wollen sie auch ihren Forderungskatalog der Öffentlichkeit vorstellen. Dieser beinhaltet unter anderem schnelle Lückenschlüsse im Radwegenetz der Stadt, den Bau von Fahrradschnellwegen und den fahrradfreundlichen Umbau des Altstadtrings bis zum Jahr 2026.

    Sichere Radwege zu Schulen und Kitas

    Außerdem will der Radentscheid erreichen, dass 1.000 Fahrradstellplätzen pro Jahr installiert werden und Nebenstraßen zu sicheren Strecken für Radfahrer im Ausmaß von 15 Straßenkilometern pro Jahr ausgebaut werden. Auch sichere Radwege zu Schulen und Kindertagesstätten sind in den Forderungen zu finden.

    15.000 Unterschriften sind nötig

    In einem ersten Schritt müssten die Initiatoren rund 15.000 Unterschriften sammeln. Wenn genug Unterschriften zusammenkommen, werden die Ziele des Radentscheids im Stadtrat diskutiert. Sollte der Stadtrat sich nicht für die Umsetzung der Forderungen entscheiden, kommt es innerhalb von drei Monaten zum Bürgerentscheid. Dann sind die Nürnberger Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, über den Radentscheid abzustimmen.

    30 Bündnispartner für Radentscheid

    Rund 30 Bündnispartner unterstützen den Radentscheid. Darunter befinden sich der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), mehrere Parteien und politische Gruppen, wie etwa die Grünen, die Linke, die ÖDP, die Guten oder die Piraten. Auch mehrere Umweltgruppen und Kirchengemeinden machen sich für die Anliegen stark, z.B. Greenpeace, Fridays for Future Nürnberg oder die Katholische Stadtkirche Nürnberg.