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Nürnberger Kulturfrühling mit beleuchteter Burg und Open-Airs | BR24

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Zum Kulturfrühling soll die Nürnberger Kaiserburg wie bei der Blauen Nacht für zehn Tag bunt illuminiert werden.

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    Nürnberger Kulturfrühling mit beleuchteter Burg und Open-Airs

    Ein Kulturfrühling als Lebenszeichen der Nürnberger Kulturszene: Die Kaiserburg soll für zehn Tage bunt beleuchtet werden. Und es ist auch geplant, dass die beliebten Klassik-Open-Airs stattfinden sollen.

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    Von
    • Michael Reiner

    Die Nürnberger Kulturverwaltung plant einen Kulturfrühling mit Angeboten, die an die Pandemiebedingungen angepasst sind. Kulturbürgermeisterin Julia Lehner (CSU) präsentiert das Programm in der kommenden Woche den Stadträten. Sie geht davon aus, dass nach jetzigem Stand Angebote im öffentlichen Raum, die keinen Veranstaltungs-Charakter haben, spätestens ab Anfang Mai möglich sein werden.

    Peter Angermann gestaltet die Licht-Malerei

    Auftakt zum Kulturfrühling wird die Illumination der Kaiserburg sein. Normalerweise ist diese Kunstaktion einer der Höhepunkte der Blauen Nacht, die in diesem Jahr jedoch bereits abgesagt wurde. Geplant ist nun, dass der Nürnberger Künstler Peter Angermann die Licht-Malerei an der Burg gestaltet. Die Projektion soll am 5. Mai starten und jeweils ab Einbruch der Dunkelheit bis zum 15. Mai laufen. Diese Aktion könne ein Lebenszeichen dafür sein, dass die in den letzten Monaten in die Unsichtbarkeit gedrängte Kultur wieder zum Vorschein komme, so Lehner.

    Zugangsbeschränkungen bei den Klassik-Open-Airs

    Sie geht auch davon aus, dass die beiden Klassik-Open-Airs Ende Juli/Anfang August im Luitpoldhain stattfinden können. Geplant ist, dass mit die Staatsphilharmonie unter Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz und die Nürnberger Symphonikern unter Chefdirigent Kahchun Wong auftreten werden. Die Flächen im Luitpoldhain seien ausreichend groß. Allerdings sei es notwendig, den Zugang anders als bisher mit Anmeldung und Platzreservierung zu beschränken.

    Kunst-Parcours im Burggraben

    Beim Bardentreffen, das normalerweise Ende Juli jeweils rund 200.000 Besucher in die gesamte Nürnberger Innenstadt lockt, sucht das städtische Projektbüro noch passende Ausweichspielorte. Geprüft werden aktuell Varianten im Altstadtbereich, am Dutzendteich und im Luitpoldhain. Außerdem soll im Burggraben der Kunst-Parcours "Lost & Found 2" stattfinden, bei dem Künstler aus verschiedenen Genres der ihre Werke zeigen können. Der Kunst-Parcours soll nach jetzigem Planungsstand zwischen Mitte Mai und Ende Juni realisiert werden.

    Kunstprogramm kostet 350.000 Euro

    Aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres sei es unstrittig, dass Veranstaltungen unter freiem Himmel unbedenklich und durchführbar seien, heißt es in der Vorlage für die Stadträte. Insgesamt sind für das Kulturprogramm rund 350.000 Euro eingeplant, von denen rund 145.000 Euro über Sponsoring, Spenden und Eintrittsgelder finanziert werden sollen.

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