BR24 Logo
BR24 Logo
Bayern

Wegen Corona: Nürnberger Justiz verschiebt viele Verhandlungen | BR24

© BR

In den Nürnberger Justizgebäuden finden normalerweise jeden Tag mehrere Dutzend Verhandlungen statt - doch jetzt ist alles anders. Wie geht das Nürnberger Gericht während der Corona-Krise mit Verhandlungen um?

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Wegen Corona: Nürnberger Justiz verschiebt viele Verhandlungen

Die Nürnberger Justizbehörden verschieben einen Großteil der Gerichtsverhandlungen. Nur noch besonders dringende oder eilige Angelegenheiten werden behandelt, teilte die Nürnberger Justiz mit.

Per Mail sharen

Viele Verhandlungen, die bei den Nürnberger Justizbehörden anhängig sind, werden derzeit verschoben. Nur noch Eilsachen werden verhandelt. Richterinnen und Richter entscheiden dabei selbst, welche Verfahren sie durchführen, so Justizsprecher Friedrich Weitner.

Fälle ohne Verzögerung

Zu dringenden Fällen gehören etwa Zivilverfahren, in denen Leben oder Gesundheit bedroht sind oder die Freiheit eines Beteiligten eingeschränkt würde. Auch werden lang andauernde Strafverfahren noch zu Ende gebracht. Diese müssten bei einer längeren Pause sonst von vorne beginnen.

Justiz will Schäden abwenden

Die Justiz will wirtschaftliche Schäden von Unternehmen und Privatpersonen abwenden. Deshalb werden eilbedürftige Insolvenzverfahren oder Grundbuch-Angelegenheiten behandelt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth will sich weiterhin um Fälle kümmern, die mit einer Haft zu tun haben.

Sicherheitsmaßnahmen im Justizgebäude

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich vorab zu erkundigen, ob eine Verhandlung vor Gericht stattfindet. Im Justizgebäude wird Besucherinnen und Besuchern bei Betreten Fieber gemessen. Außerdem behalten sich die Behörden vor, die Zahl der Besucher eines Verfahrens zu beschränken. Es soll genügend Abstand zwischen den Besuchern möglich sein, erklärt Justizsprecher Friedrich Weitner.

© BR

Viele Verhandlungen, die bei den Nürnberger Justizbehörden anhängig sind, werden derzeit verschoben. Nur noch Eilsachen werden verhandelt, so Justizsprecher Friedrich Weitner.

"Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!