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Corona und Schule

Nürnberger Intensivstation sieht sich gegen Corona gerüstet | BR24

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Die Intensivstation im Nürnberger Klinikum sieht sich gut gegen das Corona-Virus gerüstet. Die Station ist erweitert worden, um künftig doppelt so viele Patienten behandeln zu können.

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Nürnberger Intensivstation sieht sich gegen Corona gerüstet

Die Intensivstation im Nürnberger Klinikum sieht sich gut gegen das Corona-Virus gerüstet. Die Station ist erweitert worden, um künftig doppelt so viele Patienten behandeln zu können.

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Im Klinikum Nord in Nürnberg befindet sich derzeit die größte intensivmedizinische Station für Corona-Patienten Nordbayerns. Mittlerweile wurde die Station ausgebaut und die Kapazität verdoppelt. Das medizinische Personal arbeitet rund um die Uhr und täglich werden es mehr Patienten, die beatmet werden müssen.

Die Stationen haben nun Tablets für die Überwachung bekommen – für das Patientenzimmer und für Ärzte in der Station.

"Wir als Ärzte müssen nicht immer unbedingt am Patienten sein. Wir rufen die Einstellungen des Beatmungsgeräts am Tablet auf und schauen uns dazu kurz den Patienten an. Dann haben wir die Möglichkeit, den Pflegern im Zimmer Anweisungen zu geben, die Sachen so einzustellen, wie wir sie für richtig halten." Matthias Baumgärtel, Oberarzt im Klinikum Nord

Coronavirus: Alles Wissenswerte finden Sie hier.

Tödlicher Verlauf auch bei Jüngeren

Derzeit gibt es dort viele schwere Fälle. Patienten, die an der Herz-Lungen-Maschine hängen. Auch im Klinikum sind es längst nicht nur Ältere, sagt Chefarzt Joachim Ficker.

"Die Älteren haben ein viel größeres Risiko, weil sie auch körperlich weniger Reserven haben, der Infektion so weniger entgegenzusetzen haben. Aber auch Jüngere können Pech haben und einen richtig schweren und tödlichen Verlauf haben – wir haben solche Situationen in der Klinik." Joachim Ficker, Chefarzt im Klinikum Nord

Für die Ärzte ist die einzige wirksame Maßnahme weiterhin - Abstand halten.

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