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Nürnberg: Fast alle halten sich an FFP2-Maskenpflicht | BR24

© dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Fahrgast trägt eine FFP2-Maske in einer Straßenbahn

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    Nürnberg: Fast alle halten sich an FFP2-Maskenpflicht

    Eine Woche lang wurden die Bürger nur ermahnt, seit Montag ist es ernst. Nun fällt ein Bußgeld von 250 Euro an, wenn in Lebensmittelläden, Bussen und Bahnen keine FFP2-Maske getragen wird. In Nürnberger Supermärkten gab es bisher keine Probleme.

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    Von
    • Daniel Peter
    • Jonas Miller

    Seit Montag wird die FFP2-Maskenpflicht in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln oder in Lebensmittelläden kontrolliert und bei Verstößen auch geahndet. Bisher scheint die Regelung von der Kundschaft gut angenommen zu werden. Marina Petzold, stellvertretende Leiterin eines Ebl-Supermarkts in der Nürnberger Nordstadt, sagte dem Bayerischen Rundfunk: "Unsere Kunden haben sich bisher alle in unserer Filiale dran gehalten, wir mussten niemanden ermahnen."

    Filialleiter sind für Einhaltung der Maskenpflicht verantwortlich

    Ein ähnliches Bild ergibt sich bei Stichproben in fünf weiteren Supermärkten in Nürnberg und Umgebung, auch hier würden die Kunden sich an die Maskenpflicht halten, so der Tenor der Verkäuferinnen und Verkäufer. Für die Einhaltung der Regelung sind in Lebensmittelläden zum Beispiel die Filialleiter und Filialleiterinnen zuständig. Das Ordnungsamt selbst überprüft diese Verordnung nicht, da es keine Außendienst-Mitarbeiter hat.

    Polizei kontrolliert Maskenpflicht im ÖPNV

    Die Abteilung für Lebensmittelüberwachung achtet bei ihren Kontrollen vermehrt darauf, dass die FFP2-Masken-Regelung eingehalten wird, so Josef Gruber, Sachgebietsleiter der Lebensmittelüberwachung der Stadt Nürnberg.  Die Polizei in Mittelfranken überprüft im öffentlichen Nahverkehr, ob sich die Menschen an die FFP2-Maskenpflicht halten. Erste Ergebnisse und Zahlen sollen am Dienstag bekannt gegeben werden.

    Bußgelder bis 250 Euro bei Verstößen

    Die FFP2-Maskenpflicht wurde in Bayern vergangene Woche eingeführt, bisher galt eine sogenannte Kulanzwoche, seit Montag werden Bußgelder von bis zu 250 Euro fällig. Wer mit einer unzureichenden Maske erwischt wird, kann aber zumindest ein Stück weit auf Milde hoffen: Wenn eine andere Maske getragen wird, kann dies laut dem Bayerischen Innenministerium bei der Bemessung eines Bußgeldes berücksichtigt werden.

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