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Novemberhilfe (Symbolbild)

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    Novemberhilfen sollen starten – IHK zeigt sich erleichtert

    Die sogenannten "Novemberhilfen" sind für viele Unternehmen und Soloselbständige eine Enttäuschung. Bislang können sie nicht einmal beantragt werden. Nun scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Die IHK Mainfranken begrüßt das.

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    Von
    • Michael Franz

    Die von Bund und Ländern angekündigten Novemberhilfen sorgen bei vielen Unternehmen und Soloselbständigen für Frust. Der November neigt sich dem Ende entgegen, ohne dass die Hilfen beantragt, geschweige denn ausgezahlt werden können. Nun scheint aber Bewegung in die Sache zu kommen: Meldungen zufolge soll die entsprechende Internetseite für die Antragsstellung noch in dieser Woche freigeschaltet werden.

    IHK-Chef hofft auf zügige Auszahlung

    Die IHK Würzburg-Schweinfurt zeigte sich in einer Pressemitteilung erleichtert über diese Entwicklung: "In der Überbrückungshilfe kann nun endlich mit der Auszahlung der Mittel begonnen werden. Und auch der Umsetzung der Novemberhilfe steht nun nichts mehr im Wege. Das ist eine gute Nachricht zum Wochenanfang", so IHK-Hauptgeschäftsführer Ralf Jahn.

    Der IHK-Chef hofft, dass die Auszahlung auch sofort umgesetzt wird und erste Abschlagszahlungen - wie von der Politik angekündigt - noch im November erfolgen werden. Außerdem begrüßte er die Verlängerung der Hilfsmaßnahmen für den Zeitraum Januar bis Juni 2021, denn viele Unternehmen seien dringend auf Hilfe angewiesen.

    Sechs von zehn Unternehmen beklagen Umsatzrückgänge

    Wie sehr die Unternehmen in der Region unter den Corona-Maßnahmen leiden, zeigt eine kürzlich deutschlandweit durchgeführte Blitzumfrage der IHK. Demnach beklagen sechs von zehn unterfränkischen Unternehmen Nachfragerückgänge. Jeder Dritte berichtet von Störungen des Betriebsablaufes aufgrund fehlender Mitarbeiter durch eine Covid-19-Erkrankung. Darüber hinaus bereiten unterbrochene Lieferketten und Absatzwege oder die aktuellen Betriebsverbote rund jedem fünften Unternehmen Schwierigkeiten.

    Besonders betroffen sind die Gastronomie und Hotellerie sowie das Eventgewerbe. Gewinner der Krise ist der Umfrage zufolge die IT-Branche. Dort hätten die Umsätze sogar noch gesteigert werden können.

    Wer Anträge stellen kann

    Antragsberechtigt für die Hilfen sind Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen sowie Soloselbständige. Voraussetzung für die Auszahlung ist, dass die Antragssteller vom coronabedingten Lockdown im November 2020 wirtschaftlich betroffen sind.

    Die Novemberhilfe wird als einmalige Kostenpauschale ausbezahlt. Die Antragsstellung kann nach derzeitigem Stand ausschließlich auf dieser Internetseite erreichen.

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