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Aufnahmestopp: Noro-Infektion an der Fachklinik Ichenhausen | BR24

© picture-alliance/dpa/Sebastian Widmann

In der Reha-Fachklinik Ichenhausen haben viele Patienten eine Durchfall-Krankheit - in etlichen Fällen ist der Noro-Virus nachgewiesen worden.

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    Aufnahmestopp: Noro-Infektion an der Fachklinik Ichenhausen

    Seit Anfang April gab es an der Fachklinik Ichenhausen, Lkr. Günzburg, 70 Personen mit einer Novo-Virus-Infektion. Aktuell haben noch 22 Patienten in der Klinik die Durchfall-Erkrankung. Deshalb nimmt die Fachklinik zur Zeit keine Patienten mehr auf.

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    An der Reha-Fachklinik Ichenhausen sind laut dem Gesundheitsamt des Landkreises Günzburg zur Zeit 22 Patienten mit dem Noro-Virus infiziert. Die Patienten sind isoliert, das heißt, sie liegen in Zimmern, die nur mit Schutzkleidung betreten werden darf.

    Noro-Virus-Verdacht: Fachklinik nimmt keine Patienten mehr auf

    Der Kaufmännische Direktor der Klinik, Stefan Krotschek, sagte zum Bayerischen Rundfunk: "Wir nehmen derzeit keine neuen Patienten auf". Laut Krotschek sind nicht nur Patienten, sondern auch drei Mitarbeiter nachweislich am Noro-Virus erkrankt.

    Seit April grassiert der Noro-Virus in der Fachklinik

    Die hochansteckende Infektionskrankheit, die starkes Erbrechen und Durchfälle auslöst, grassiert nach Informationen des Gesundheitsamts seit dem 5. April in der Fachklinik Ichenhausen. Insgesamt haben sich laut der Klinik bislang 70 Patienten mit dem Noro-Virus angesteckt. Die Erkrankung ist meldepflichtig, daher ist das Gesundheitsamt des Landkreises Günzburg mit eingebunden.

    Besondere Sicherheitsvorschriften an der Fachklinik Ichenhausen

    Alle Desinfektionsvorschriften und Isolationsmaßnahmen an der 350-Betten-Klinik seien mit der Klinikleitung besprochen worden, so Matthias Langner vom Gesundheitsamt. Die betroffenen Patienten werden in ihren Zimmern isoliert, bis die Erkrankung abgeklungen ist. Für Besucher der Klinik gibt es Hinweise an den Zugängen, dass besonders auf Händehygiene zu achten ist.