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Nordoberpfalz leidet an Bevölkerungsschwund | BR24

© BR (Symbolbild)

Menschen laufen durch eine Fußgängerzone

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    Nordoberpfalz leidet an Bevölkerungsschwund

    In der Oberpfalz liegen Bevölkerungswachstum- und Schwund eng beieinander. Eine Studie des Landesamts für Statistik zeigt: Während der Süden wächst, schrumpft die Nordoberpfalz dramatisch.

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    Beim Blick auf eine farblich gekennzeichnete Karte des Landesamts für Statistik erkennt man schnell: Je weiter man in den Norden geht, desto größer der Bevölkerungsschwund.

    Starker Rückgang in Tirschenreuth

    Am stärksten ist der Landkreis Tirschenreuth betroffen: Dort werden laut der Studie in 20 Jahren rund 7.000 Menschen weniger leben. Das ist ein Rückgang um zehn Prozent.

    Südlich davon soll der Rückgang nicht ganz so stark sein. Denn in Weiden und im Landkreis Amberg-Sulzbach nimmt die Bevölkerungszahl mit rund fünf Prozent nur leicht ab. Ähnlich sieht es im Landkreis Neumarkt mit einem Rückgang um rund drei Prozent aus.

    Starker Zuwachs im Landkreis Regensburg

    Der Landkreis Regensburg hat sich dagegen zum Magneten entwickelt. Denn dort werden in 20 Jahren sogar mehr als 200.000 Menschen leben – das sind 10.000 mehr als heute.

    Im stabilen Mittelfeld bewegen sich die Zahlen für die Landkreise Schwandorf und Cham. Dort soll die Bevölkerung in den nächsten 20 Jahren nur um rund ein Prozent schrumpfen.

    Insgesamt wächst die Bevölkerung in der Oberpfalz bis zum Jahr 2037 auf 1.113.000 Menschen leicht an. Das sind knapp 10.000 Menschen mehr als heute. Allerdings steigt auch das Durchschnittsalter: Liegt es heute bei 44 Jahren, wird das oberpfälzer Durchschnittsalter im Jahr 2037 bei knapp 47 Jahren liegen.

    Und hier finden sie die Zahlen für ganz Bayern