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Niederbayerische Thermalbäder: Bezirkstag plant Neukonzeption | BR24

© DLU Brunswig

Die Limes-Therme in Bad Gögging von oben.

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    Niederbayerische Thermalbäder: Bezirkstag plant Neukonzeption

    Im Bezirkstag wird derzeit über eine Neukonzeption der niederbayerischen Heil- und Thermalbäder diskutiert. Es geht darum, wie die Bäder an den niederbayerischen Kurorten künftig rentabel betrieben werden können. Mit von der Partie: die AOK Bayern.

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    Die fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder an den Kurorten Bad Füssing, Bad Griesbach (beide Lkr. Passau), Bad Birnbach (Lkr. Rottal-Inn), Bad Gögging und Bad Abbach (beide Lkr. Kelheim) sollen für die Zukunft neu aufgestellt werden, damit sie rentabel betrieben werden können. Der Bezirk Niederbayern ist an den Heil- und Thermalbädern mehrheitlich über Zweckverbände beteiligt.

    Suche nach Kooperationspartnern

    Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich hat deswegen zusammen mit der großen gesetzlichen Krankenversicherung AOK Bayern Gespräche geführt. Durch die Gespräche sollen Kooperationspartner gefunden werden, die die Angebote der niederbayerischen Bäder für die Bedürfnisse der Versicherten optimieren.

    Ziel: Auslastung erweitern

    Darüber hinaus sollen neue Zielgruppen angesprochen werden, um eine höhere Auslastung der Bäder zu erreichen. Die neue Zielgruppe wäre "40 Plus", Menschen, die im Berufsleben stehen und großen Wert auf die Pflege ihrer Gesundheit legen, so der Bezirk in einer Mittelung.

    Gesundheit im Thermalbad für Generation „40 Plus“

    Aktuell nehmen die Angebote der Thermalbäder vor allem ältere Menschen und Wellness-Kunden in Anspruch. Die Kinder der Generation "40 Plus" seien zum Teil schon volljährig, damit könnten sich die Erwachsenen wieder mehr um ihre Gesundheit kümmern, so Bezirkstagspräsident Heinrich. Die Corona-Pandemie würde neue Angebote wie Online-Yogakurse wichtig machen, hier gebe es Ausbaubedarf.

    Der Bezirk Niederbayern ist zu jeweils 60 Prozent an den Heil- und Thermalbädern beteiligt und musste bisher Umlagen in Höhe von 110 Millionen Euro erbringen.

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