Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Neustadt erinnert an das Pfingsthochwasser 1999 | BR24

© BR

Am Pfingstmontag 1999 bricht der Donaudamm bei Neustadt: Hunderte Häuser versinken in den Fluten. In diesen Tagen erinnern sich die Einwohner an die größte Katastrophe in der Stadtgeschichte seit dem Zweiten Weltkrieg.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Neustadt erinnert an das Pfingsthochwasser 1999

Am Pfingstmontag 1999 bricht der Donaudamm bei Neustadt: Hunderte Häuser versinken in den Fluten. In diesen Tagen erinnern sich die Einwohner an die größte Katastrophe in der Stadtgeschichte seit dem Zweiten Weltkrieg.

Per Mail sharen

Die Einwohner von Neustadt an der Donau (Landkreis Kelheim) gedachten jetzt des Donaudammbruchs vor 20 Jahren.

Der Donaudammbruch am 24. Mai 1999 und das darauf folgenden Pfingsthochwasser von 1999 gelten als die schlimmste Katastrophe in der Geschichte Neustadts seit dem Zweiten Weltkrieg. Damals wurden fast 1.000 Wohnhäuser überflutet. Der Schaden, den die Jahrhundertflut anrichtete, wurde später von den Versicherungen auf rund 100 Millionen Euro geschätzt.

Nach dem Hochwasser von 1999 wurde der Donaudamm bei Neustadt um fast 80 Zentimeter erhöht und mit einer Spundwand verstärkt. Viele Anrainer fühlen sich aber immer noch nicht ausreichend geschützt bei künftigen Hochwasserereignissen.

"Die Polderdiskussion: Das ist eine Katastrophe. wenn sich unsere Politiker nach 20 Jahren immer noch fragen, ob das sinnvoll ist." Eduard Kammerer, Flutopfer aus Neustadt Donau

Die Folgen des Pfingsthochwassers sind in Neustadt immer noch sichtbar. Viele Gebäude haben Risse. An vielen Mauern platzt der Putz ab. In vielen Wohnhäusern reicht es außerdem nach Öl, weil damals große Mengen Heizöl in die Umwelt gelangten. Das Öl drang dann in Böden und Gemäuer ein.