Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Neuselsbrunner-Hochhäuser: Stadt Nürnberg sagt Hilfe zu | BR24

© Bayerischer Rundfunk

Zwei Hochhäuser in Nürnberg

Per Mail sharen

    Neuselsbrunner-Hochhäuser: Stadt Nürnberg sagt Hilfe zu

    Im Zuge der Fassadensanierung der Hochhäuser in Nürnberg-Neuselsbrunn gibt es weiterhin offene Fragen. Eine Versammlung der verschiedenen Beteiligten soll Klarheit schaffen, so die Stadt. Sie will Eigentümern helfen.

    Per Mail sharen

    Auf der Versammlung soll geklärt werden, welche Hilfe die Privateigentümer in Neuselsbrunn benötigen, so Nürnbergs Baureferent Daniel Ulrich. Anschließend wolle die Stadt prüfen, welche Hilfe sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten leisten könne.

    Hilfe muss nicht finanziell sein

    Damit sei nicht zwangsläufig finanzielle Unterstützung gemeint. "Aber es gibt ein weites Feld an Hilfe, das sich eben nicht nur mit Geld beschäftigt", sagte Ulrich dem Bayerischen Rundfunk. An den fünf Hochhäusern in Neuselsbrunn muss die Fassade saniert werden, weil dort illegal verbautes, brennbares Material gefunden wurde.

    600 Bewohner in 390 Wohnungen betroffen

    Die Stadt Nürnberg hatte eine knappe Frist für den Abriss der Fassade gesetzt: Die Arbeiten müssen bis zum 20. Dezember abgeschlossen sein. Etwa 600 Bewohner in 390 Wohnungen sind von der Sanierung betroffen. 46 der 390 Wohnungen gehören dem Wohnungsunternehmen Vonovia, die anderen sind größtenteils in Privatbesitz.

    Hohe Kosten für Wohnungseigentümer

    Die Fassadensanierung könnte den Eigentümern teuer zu stehen kommen. Mit bis zu 40.000 Euro Kosten müssten die Wohnungsbesitzer rechnen, sagten einige Eigentümer nach einer ersten Versammlung Ende Oktober.

    Mehr zum Thema
    • Nürnberg Neuselsbrunn: Fassaden-Skandal
    • Nürnberger Hochhäuser brauchen neue Fassaden
    • Brandgefahr in Nürnberger Hochhäusern
    Autor
    • Eleonore Birkenstock
    Schlagwörter