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Neuschwanstein: Schlösserverwaltung nutzt Besucherpause | BR24

© BR / dpa-bildfunk

Schloss Neuschwanstein bleibt während der Corona-Krise für Besucher geschlossen

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    Neuschwanstein: Schlösserverwaltung nutzt Besucherpause

    Die Corona-Krise hat manchmal auch positive Effekte: Ohne die sonst üblichen Touristenmassen können jetzt wichtige Restaurierungsarbeiten auf Schloss Neuschwanstein vorangebracht werden – und statt in der Nacht auch tagsüber erledigt werden.

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    Von
    • Oliver Christa
    • Jochen Eichner

    Die Bayerische Schlösserverwaltung nutzt die Corona-Krise, um laufende Restaurierungsarbeiten auf Schloss Neuschwanstein ohne Besucher voranzubringen. Arbeiten, die die Besucher stören könnten, werden jetzt vorgezogen. Und Arbeiten, die eigentlich in der Nacht erledigt werden müssten, können nun auch am Tag geschehen, sagt die Schlösserverwaltung.

    Restaurierungsarbeiten am Schloss Neuschwanstein

    An den sonst üblichen, vom Besucherstrom betroffenen "Nadelöhren" wie dem Eingangsbereich, der Treppe und dem Aufzug werde jetzt vorrangig gearbeitet. Normalerweise müssten diese Bereiche komplett gesperrt werden, wenn Restaurierungsarbeiten anstehen - meist wird deswegen dort in der Nacht gearbeitet.

    Weil im Moment aber das Schloss für Besucher gesperrt ist, werde der Baustellen- und Restaurierungsbetrieb entzerrt, heißt es bei der Schlösserverwaltung. Doch die Corona-Krise habe auch Nachteile für die Sanierungsarbeiten, weil Firmen ihre Kapazitäten herunterfahren müssten.