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Ein Straßenleitpfosten mit dem Wildwarnsystem "AniMot"
© Bayerisches Innenministerium
© Bayerisches Innenministerium

Ein Straßenleitpfosten mit dem Wildwarnsystem "AniMot"

Auch auf der B 15 zwischen Hohenpolding im Landkreis Erding und Kaltenbrunn im Landkreis Landshut soll das Wildwarnsystem "AniMot" getestet werden. Das bayerische Verkehrsministerium will mit den blinkenden Straßenleitpfosten die Zahl der Wildunfälle reduzieren. Mitte Februar soll das Wildwarnsystem auf insgesamt vier Teststrecken in Betrieb gehen.

Wildwarnsystem: Warnen statt Abschrecken

Das neue an dem Wildwarnsystem "AniMot": Anstatt die Tiere wie bisher abzuschrecken, setzt es auf eine frühe Warnung der Verkehrsteilnehmer. Und das geht so: Ein kleines Gerät am Straßenleitpfosten überwacht das Gebiet rund um die Straße. Kommt ein Reh oder Wildschwein in den überwachten Bereich, schaltet der Bewegungsmelder ein gelbes Warnlicht am Pfosten an. Gleichzeitig sendet "AniMot" eine Warnung an benachbarte Leitpfosten, die ebenfalls aufleuchten. Verkehrsteilnehmer sollen so frühzeitig vor Tieren gewarnt werden.

Testphase bei Wildwarnsystem: drei Jahre auf vier Strecken

Drei Jahre dauert die Testphase für das Wildwarnsystem. Danach wird evaluiert, ob die Zahl der Wildunfälle zurückgegangen ist. Neben der Teststrecke im Landkreis Erding gibt es weitere Versuchsstrecken bei Wunsiedel und im Landkreis Schweinfurt. Autofahrer werden dort mit einer Ankündigungstafel auf das Pilotprojekt hingewiesen.

Autoren

Ute Rauscher

Sendung

Regionalnachrichten aus Oberbayern vom 04.02.2019 - 15:30 Uhr