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© Bayerisches Innenministerium

Wildwarnsystem "AniMot"

Derzeit werden an den Straßenleitpfosten entlang der B303 mit Solarstrom gespeiste Leucht-Module angebracht. Das Test-System, das das Bayerische Verkehrsministerium installieren lässt, soll Mitte Februar in Betrieb genommen werden. Das AniMot-System wird drei Jahre getestet.

Autofahrer werden über Blinklicht gewarnt

Nähert sich in der Dunkelheit ein Tier der Fahrbahn, schaltet das AniMot-Warnlicht ein. Auch die Module benachbarter Pfosten beginnen dann zu leuchten und weisen so Autofahrer auf die Gefahr hin. Im Gegensatz zu anderen Wildwarnsystemen setzt AniMot nicht auf eine Abschreckung der Tiere, sondern auf eine effiziente Warnung der Autofahrer.

Insgesamt drei Teststrecken im Freistaat

Neben der Teststrecke im Landkreisen Schweinfurt gibt es weitere Versuchstrecken bei Wunsiedel und bei Erding. Auf Bayerns Straßen kommt es immer wieder zu Wildunfällen. 2018 ist die Zahl der Wildunfälle im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gestiegen – auf knapp 76.000.