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Freude im Nürnberger Tiergarten: Gesundes Gorilla-Baby geboren | BR24

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Große Freude im Nürnberger Tiergarten: Gorilla-Weibchen Louna hat ein gesundes Junges zur Welt gebracht. Noch ist nicht klar, ob das Kleine ein Männchen oder Weibchen ist. Bisher trinkt es gut und wird von seiner Mutter bestens angenommen.

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Freude im Nürnberger Tiergarten: Gesundes Gorilla-Baby geboren

Gute Nachrichten von den Gorillas im Nürnberger Tiergarten. Es gibt Nachwuchs. Das Gorillaweibchen Louna hat ein gesundes Jungtier zur Welt gebracht. Ob Männchen oder Weibchen, konnte der Tiergarten noch nicht feststellen.

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Am Dienstagabend hat das 14 Jahre alte Gorillaweibchen Louna im Nürnberger Tiergarten ein Junges zur Welt gebracht. Nach den Informationen der Pfleger trinkt das Gorilla-Baby gut und es wirkt kräftig. Genauer konnten die Mitarbeiter das Neugeborene allerdings noch nicht untersuchen. Deshalb stehe noch nicht fest, ob es weiblich oder männlich ist, sagte ein Sprecher der Stadt Nürnberg.

Gorilla-Junge Kato interessiert sich für Halbgeschwisterchen

Die Gorillagruppe im Tiergarten nimmt ihren Neuzugang nach den ersten Informationen sehr gut auf. Besonders der fast einjährige Kato interessiere sich für sein Halbgeschwisterchen, das noch keinen Namen hat.

Drama bei der Geburt des ersten Jungtiers

Neben Louna und ihrem Neugeborenen leben in der Nürnberger Gorillagruppe der Vater des Jungtiers und Harems-Chef Thomas sowie das Weibchen Habibu mit ihrem Sohn Kato. Bei dem Neugeborenen handelt es sich um Lounas zweites Jungtier. Ihr Erstgeborenes verstarb jedoch vor knapp einem Jahr. Es war eine Frühgeburt, die nur wenige Stunden überlebte.

Silberrücken biss die Mutter aus der Gruppe

Mutter Louna war Anfang 2013 aus dem Leipziger Zoo, wo sie geboren wurde, nach Nürnberg gekommen. Das Gorillaweibchen war vom damals neuen Leipziger Silberrücken nicht akzeptiert und aus der Gruppe gebissen worden, teilte der Tiergarten Nürnberg mit. Auf Empfehlung des Erhaltungszuchtprogramms der europäischen Zoos kam das junge Gorillaweibchen nach Nürnberg.

Corona und Ebola bedrohen Gorillas in freier Wildbahn

Flachlandgorillas sind kritisch bedroht. Neben Wilderei und Lebensraumverlust sind Menschenaffen in der Wildbahn auch zunehmend von Epidemien bedroht, die auch den Menschen zusetzen. So hat Ebola ganze Gruppen von Menschenaffen ausgelöscht und Corona wird auch als reale Gefahr für Menschenaffen angesehen. Insofern gelten die Gorillas, die unter geschützten Bedingungen in Zoos leben, als relevante Reservepopulationen für Flachlandgorillas.

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