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© Universität Würzburg / Rudi Merkl
Bildrechte: Universität Würzburg / Rudi Merkl

Übergabe der goldenen Amtskette von JMU-Präsident Alfred Forchel (rechts) an Paul Pauli.

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    Neuer Uni-Präsident tritt in Würzburg sein Amt an

    Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg hat einen neuen Präsidenten. Er heißt Paul Pauli, ist Professor für Psychologie und tritt sein Amt heute an. Er übernimmt den Posten von Alfred Forchel, der nach zwölf Jahren aus Altersgründen aufhört.

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    Von
    • Pirmin Breninek
    • BR24 Redaktion

    Am 1. April tritt der neue Präsident der Universität Würzburg Paul Pauli sein Amt an. Der Psychologe ist der Nachfolger von Alfred Forchel, den die Uni vergangene Woche aus seinem Amt verabschiedet hat. Zum Amtsbeginn will Pauli seine Pläne für die kommenden Jahre in einem Webinar vorstellen. In das Webinar können sich nach Angaben der Uni alle Interessierten einwählen.

    Psychologe als neuer Präsident

    Paul Pauli wurde im Oktober 2020 vom Universitätsrat zum neuen Präsidenten gewählt. Seit April 2001 leitet er an der Julius-Maximilians-Universität den Lehrstuhl für Psychologie I, Biologische Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie. Genau 20 Jahre nach der Übernahme des Lehrstuhls beginnt er nun als Präsident. Der 60-Jährige ist für sechs Jahre gewählt und löst den bisherigen Amtsinhaber Alfred Forchel ab. Der Physiker hat die Universität seit Oktober 2009 geleitet und scheidet nun aus Altersgründen aus.

    Corona-Pandemie als Herausforderung

    Die Universität Würzburg ist mit etwa 28.000 Studierenden eine der größten Universitäten in Bayern. "Die Herausforderung, der wir uns stellen müssen, ist, wieder eine Balance zu finden zwischen Online-Lehre und Präsenz-Lehre", sagte Pauli kürzlich gegenüber BR24 mit Blick auf die Corona-Pandemie. Er hofft auf ein wenig Normalisierung im Uni-Alltag in den kommenden Wochen. Die meisten Veranstaltungen hatten zuletzt über Web-Streams stattgefunden. Pauli hofft, dass es mit Hilfe von Schnelltests möglich sein könnte, in den kommenden Monaten zumindest kleinere Uni-Veranstaltungen wieder in Präsenz abzuhalten.

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