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Neuer Fall von Hasenpest im Landkreis Cham | BR24

© dpa/ picture alliance

Toter Hase auf einem Feldweg. (Symbolbild)

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    Neuer Fall von Hasenpest im Landkreis Cham

    Im Bereich Lixenried (Landkreis Cham) ist ein Hase gefunden worden, bei dem das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit die Hasenpest als Todesursache festgestellt hat. Das Landratsamt Cham warnt davor, verdächtige Tiere zu berühren.

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    Bei einem kranken Feldhasen aus dem Bereich Lixenried bei Furth im Wald (Landkreis Cham) sind Erreger der Tularämie, also der Hasenpest , nachgewiesen worden. Das hat das Landratsamt Cham am Donnerstag bekannt gegeben. Den Nachweis führte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

    Hasen verlieren Schnelligkeit und angeborene Scheu

    Die Hasenpest wird durch ein Bakterium bei Feldhasen, Wildkaninchen und Nagetieren verursacht. Erkrankte Wildtiere sind matt und teilnahmslos, sie verlieren ihre Schnelligkeit und ihre angeborene Scheu. Meistens sterben sie an der Infektion. Die Krankheit ist auf Menschen übertragbar.

    Gefährdet sind vor allem Personen im direkten Kontakt mit Tieren

    Gefährdet sind vor allem Jäger, Metzger, Köche und Tierärzte, die sich durch direkten Kontakt mit den Tieren oder über deren Ausscheidungen infizieren können. Die Inkubationszeit liegt bei zehn Tagen. Die Erkrankung beginnt meist mit grippeartigen Symptomen und an der Eintrittsstelle entwickelt sich häufig ein Geschwür.

    Hasenpest kann auch bei Menschen tödlich verlaufen

    Die Hasenpest kann auch bei Menschen tödlich verlaufen, lässt sich aber mit Antibiotika gut behandeln. Die Heilungschancen sind gut. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt. Das Landratsamt warnt davor, tote oder kranke Tiere zu berühren.

    Tiere sind nicht zum Verzehr geeignet

    Auch Hunde müssen fern gehalten werden. Jäger sollten verdächtige Tiere nur mit Einmalhandschuhen anfassen. Zum Verzehr ist betroffenes Wildbret nicht geeignet. Unabhängig davon sollte Wildfleisch generell nur völlig durch erhitzt gegessen werden.

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