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Neuer Conti-Standortchef: Keine Einschnitte in Regensburg | BR24

© dpa/Daniel Karmann

Produktion von Elektromotoren bei Continental

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    Neuer Conti-Standortchef: Keine Einschnitte in Regensburg

    Nach der Ankündigung von Continental, das Werk in Roding (Lkr. Cham) in den kommenden Jahren zu schließen, kann der neue Leiter des Standorts Regensburg für sein Werk derzeit Entwarnung geben: Es seien vorerst keine Einschnitte geplant.

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    Der neue Continental-Standortleiter in Regensburg, René Krahn, sieht die Automobilzuliefer-Industrie in einer Phase des Umbruchs. "Die Branche ist unter Druck, aber das bietet auch Chancen", sagte Krahn dem Bayerischen Rundfunk bei seiner offiziellen Vorstellung in Regensburg.

    Keine großen Veränderungen im Regensburger Werk

    Der Betrieb müsse sich weiterentwickeln, agiler werden und bereit sein, auf neue Technologien zu setzen. Nach der Ankündigung des Unternehmens, das Continental-Werk in Roding (Lkr. Cham) zu schließen, kann der neue Werk- und Standortleiter für Regensburg derzeit Entwarnung geben: "Es sind derzeit keine Einschnitte geplant. Aber es ist so, dass wir uns natürlich auf die Veränderungen vorbereiten müssen", so Krahn. In Regensburg werde es keine "grundlegenden Veränderungen" geben.

    Digitalisierung erfordert Qualifizierungsmaßnahmen

    Allerdings müssten sich alle Standorte auf den Wandel in der Automobilindustrie einstellen, vor allem im Bereich der Digitalisierung. Dafür müssten die Mitarbeiter qualifiziert werden, betonte Krahn. Noch müsse er sich aber ein besseres Bild machen, um sagen zu können, was das letztendlich für den Standort bedeutet. Continental beschäftigt in Regensburg rund 8.000 Mitarbeiter und ist damit einer der größten Arbeitgeber in der Stadt.

    Ebenhöch bedauert Aus für die "Continental-Arena"

    Der 44 Jahre alte Krahn beerbt Thomas Ebenhöch, der den Standort seit 2012 geleitet hatte. Bei seiner Verabschiedung äußerte sich Ebenhöch auch zur Entscheidung, den Vertrag über die Namensrechte am Fußballstadion in der Stadt nicht zu verlängern. Persönlich bedauere er das Aus des Namens "Continental-Arena". Das Unternehmen müsse aber auch die Verantwortung gegenüber allen Conti-Mitarbeitern wahrnehmen. "Wenn rund um Regensburg Mitarbeiter um ihre Jobs bangen, können wir nicht hergehen und einen nicht zu vernachlässigenden Betrag für das Stadion ausgeben", sagte Ebenhöch mit Blick auf das angekündigte Aus für das Conti-Werk in Roding.