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Eine Gondel der Seilbahn auf die Zugspitze
© Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG/AIRV8

Autoren

Stefanie Gentner
© Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG/AIRV8

Eine Gondel der Seilbahn auf die Zugspitze

Der Unfall ereignete sich bei einer routinemäßigen Übung außerhalb der Betriebszeit. Ein Korb zur Bergung von Personen ist zwischen Stütze und Bergstation mit der unbemannten Seilbahnkabine kollidiert. Verletzt wurde niemand.

Untersuchungen zur Unfallursache

Wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte, muss jetzt geklärt werden. Die Untersuchungen werden umgehend eingeleitet, teilte die Bayerische Zugspitzbahn mit. Sie hat ein Expertenteam zur Seilbahn geschickt, um das Ausmaß des Schadens und die Ursache für den Zusammenstoß zu untersuchen.

Zugspitz-Seilbahn seit neun Monaten in Betrieb

Bis zur endgültigen Klärung der Unfallursache bleibt die Bahn, die erst seit neun Monaten im Einsatz ist, geschlossen. Wann sie wieder in Betrieb gehen kann, ist noch unklar. Die Zugspitze, mit 2.962 Metern Deutschlands höchster Gipfel, ist dennoch weiter über die Zahnradbahn sowie die Gletscherbahn zu erreichen.

Kran auf Deutschlands höchstem Berg

Der Bau der Seilbahn zum Zugspitzgipfel wurde die letzten Jahre intensiv verfolgt. Sie löste auf fast derselben Trasse die 1963 eröffnete Eibsee-Seilbahn ab. Die neue Bahn hat nun zwei rundherum verglaste Kabinen, die jeweils etwa 120 Personen befördern können.

Anfang September sorgte der spektakuläre Abtransport des Krans per Schwerlast-Hubschrauber für Aufsehen. Drei Jahre hatte der Kran, der 13 Meter über den höchsten Punkt hinausragte, das Panorama auf der Zugspitze bestimmt. Die Seilbahn wurde am 21. Dezember 2017 eingeweiht.