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Neue US-Truppen in Grafenwöhr: Übung mit Mehrfachraketenwerfern | BR24

© Zumapress/U.S. Army/picture-alliance

Die US-Armee stockt ihre Truppen in Grafenwöhr auf (Symbolbild)

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    Neue US-Truppen in Grafenwöhr: Übung mit Mehrfachraketenwerfern

    Trotz Drohungen aus dem Weißen Haus, Soldaten abzuziehen, stockt die US-Armee ihre Truppen in der Oberpfalz auf. In Grafenwöhr wird ein neues Bataillon aufgestellt. Die Feldartillerie-Brigade wird auch mit Mehrfachraketenwerfern üben.

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    Die US-Armee stockt weiter auf in der Oberpfalz. Auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr wird ein neues Bataillon aktiviert. Es gehört zu einer Feldartilleriebrigade, die seit Dezember vergangenen Jahres in Grafenwöhr aufgebaut und dauerhaft hier stationiert wird.

    Soldaten üben mit Mehrfachraketenwerfern

    Im Rahmen der Umsetzung sollen bis zum kommenden Jahr über 1.500 neue Soldaten auf den Truppenübungsplatz kommen. Aktuell folgt laut einem Sprecher der US-Armee ein "Meilenstein" im Aufbau der Brigade, die Aktivierung eines Artilleriebataillons. Es ist seit einer Woche mit Mehrfachraketenwerfern ausgestattet, mit denen künftig in der Oberpfalz geübt wird.

    Weißes Haus droht mit Soldatenabzug

    Auf dem Paradeplatz wird es eine feierliche Zeremonie zur Aktivierung des Bataillons geben. Insgesamt wird die Brigade zwei Artilleriebataillone, ein Unterstützungsbataillon, eine Fernmeldeeinheit und die Stabskompanie umfassen. Trotz Drohungen aus dem Weißen Haus, die Zahl der US-Soldaten in Deutschland überprüfen zu wollen und eventuell nach Polen abzuziehen, wird hier in Grafenwöhr weiter aufgebaut.

    Trump braucht Gelder für Mauer zu Mexiko

    Neben der zahlenmäßigen Aufstockung der Soldaten investiert die US-Armee auch in die Infrastruktur und baut derzeit eine neue Grundschule für rund 30 Millionen Euro sowie eine Wartungshalle für Fahrzeuge und Ausrüstung für rund 50 Millionen Euro. Laut Onetz.de ist aber der Bau eines neuen Trainings-Centers ab 2020 gestrichen. Die dafür vorgesehenen 31 Millionen Dollar wolle US-Präsident Donald Trump für den Bau einer Mauer zu Mexiko verwenden.

    In der Oberpfalz sind derzeit rund 13.000 US-Soldaten stationiert. Dazu kommen rund 27.500 Angehörige und zivile Mitarbeiter.