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Neue Umweltstation in Würzburg eingeweiht | BR24

© Georg Wagenbrenner

Neue Würzburger Umweltstation

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Neue Umweltstation in Würzburg eingeweiht

Die neue Umweltstation in Würzburg wurde am Sonntag eingeweiht. Zur Eröffnung des elliptischen Neubaus am Nigglweg konnte Oberbürgermeister Christian Schuchardt rund 250 Festgäste begrüßen.

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Architekt Franz Balda erläuterte das Konzept des zweistöckigen Gebäudes, das aufgrund der Topographie aus vielen Blickwinkeln nicht die Höhenwirkung entfacht, die man am Haupteingang wahrnimmt. Große Glasflächen bringen Licht ins Innere des Gebäudes, indem auch ein Baum Wurzeln schlägt. Schlanke Holzstäbe sind neben den Betonwänden optisch prägend und ebenfalls ein verbindendes Element zur grünen Umgebung.

„Das Vermitteln von Wissen aus dem gesamten Umweltbereich hat sich unsere Umweltstation schon seit rund 30 Jahren zur Aufgabe gemacht. Tausende Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler werden dieses Gebäude mit Leben füllen. Aber auch unzählige erwachsene Besucher werden zu Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops oder Ausstellungen erwartet.“ Oberbürgermeister Christian Schuchardt

Umweltreferent Wolfgang Kleiner erinnerte an die lange Vorgeschichte, die wenn man bei den Plänen für die erste Umweltstation beginnt, bereits in die Mitte der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurückreicht. Damals entschloss sich die Stadt erstmals zur Bewerbung für eine Landesgartenschau. Was dann nach knapp 30 Jahren folgte war zunächst eine Diskussion um den Erhalt des Torwächterhäuschens, der aufgrund massiver Baumängel aber unwirtschaftlich gewesen wäre, so die Stadt. Der Referent machte deutlich, dass er mit dem Ergebnis rundum zufrieden ist und eines der wichtigsten Projekte in seinem Ressort nun abgeschlossen wurde.

Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die den rund 4,6 Millionen-Euro teuren Bau fachlich und finanziell mit 335.000 Euro förderte, betonte ebenfalls diesen Aspekt der Pionierrolle.

„Als Würzburg 1990 ein Umweltinformationszentrum errichtete, legte die Stadt den Grundstein für ein landesweites Konzept von Umweltstationen – Muster für heute rund 60 anerkannte Umweltstationen in ganz Bayern.“ Alexander Bonde (DBU)

Am 24. und 25. Mai ist das Haus mit dem Fair-Trade-Festival und einem Tag der Offenen Tür für Publikum geöffnet.