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Neue Stromtrassen: Coburger Land will sich wehren | BR24

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Starkstrommasten

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    Neue Stromtrassen: Coburger Land will sich wehren

    Der Netzentwicklungsplan 2030 sieht neue große Stromtrassen von Norddeutschland Richtung Süden vor. Fünf Varianten führen durch Oberfranken. Doch die Bürgermeister aus Coburg und dem Landkreis wollen sich dagegen wehren. Von Markus Klingele

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    Die Bürgermeister des Landkreises und der Coburger Landrat haben beschlossen, sich an ihre Bundestagsabgeordneten zu wenden, weil sie keine der Trassen für nötig halten. Der Strombedarf für die Zukunft sei noch gar nicht bekannt, der Ausstieg aus der Kohleenergie nicht mit einberechnet. Auch große Demonstrationen gegen die Trassen haben die Bürgermeister angekündigt.

    Verfahren viel zu kompliziert?

    Die Bürgermeister halten das Konsultationsverfahren der Bundesnetzagentur für eine Unverschämtheit. Es sei viel zu kompliziert, als dass sich Normalbürger damit auseinandersetzen könnten. Außerdem fehle dazu auch die nötige Zeit: Das aktuelle Verfahren läuft seit dem 17. Januar 2018, bis zum 14. Februar 2018 müssen Gemeinden und Bürger zu einem Entwurf der Bundesnetzagentur Stellung nehmen.

    Es sei sehr schwierig, 120 Seiten Fachtext zuzüglich vieler Verweise zu prüfen, sagte Christian Gunsenheimer, der Klimaschutzbeauftragte des Landkreises Coburg. Es sei nicht möglich, ein Dokument innerhalb von vier Wochen zu beurteilen, das über ein dreiviertel Jahr entstanden ist.                                                                                                            

    Sendung

    Regionalnachrichten Franken

    Von
    • Markus Klingele
    • Christian Schiele
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