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Neue Sole-Anlage für Winterdienst in Betrieb | BR24

© BR/Harald Mitterer

Der Landkreis Dingolfing-Landau hat heute eine Sole-Anlage in Betrieb genommen.

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Neue Sole-Anlage für Winterdienst in Betrieb

Der Landkreis Dingolfing-Landau hat eine Sole-Anlage für den Winterdienst in Betrieb genommen. Darin wird Streusalz mit Wasser vermischt. Streufahrzeuge können dann mit Mischungen beladen werden, die den Anforderungen auf den Straßen entsprechen.

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Regelrechte Schneestürme aus Trockenstreusalz gehören damit der Vergangenheit an. Pro Stunde können in der Sole-Anlage 1.000 Liter Streusalz-Wasser-Gemisch für die Winterdienst-Fahrzeuge produziert werden. Dieses Gemisch klebt sozusagen auf dem Straßenbelag und kann nicht von Wind oder fahrenden Autos davongeblasen werden.

Auf Witterungslagen punktgenau reagieren

Die Mischung kann punktgenau auf die Witterungsanlage angepasst werden, erklärte Richard Wagner, zuständig für den Winterdienst im Landkreis, während der Inbetriebnahme. Damit ist es künftig auch möglich, zu 100 Prozent feuchtes Streusalz auszubringen und auf Trockensalz völlig zu verzichten, so der Experte.

Das ist vor allem wichtig bei extremen Straßenverhältnissen wie überfrierende Nässe oder drohendem Eisregen.

Im Landkreis besonders wichtig

Der Winterdienst ist im Landkreis Dingolfing-Landau besonders wichtig. Ab vier Uhr früh rollen dort die Werksbusse zu Deutschlands größtem BMW-Werk nach Dingolfing durch den Landkreis. Kommen die Busse zu spät an, können auch die Fließbänder nicht rechtzeitig gestartet werden.

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Streufahrzeuge können mit einem Wasser-Salz-Gemisch beladen werden.

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Das Streusalz wird dadurch nicht mehr vom Wind zerstreut ...

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... sondern bleibt auf der Straße haften.

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Die Mischung kann exakt auf die Witterungslage angepasst werden.