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Neue Schutzhütte auf dem Großen Falkenstein eingeweiht | BR24

© BR/Christian Riedl

Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit ist das neue Schutzhaus auf dem Großen Falkenstein im Bayerischen Wald eingeweiht worden.

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Neue Schutzhütte auf dem Großen Falkenstein eingeweiht

Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit ist das neue Schutzhaus auf dem Großen Falkenstein im Bayerischen Wald eingeweiht worden. Eigentümer ist der Bayerische Waldverein, der für den Neubau der Hütte fast zwei Millionen Euro ausgegeben hat.

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Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit ist das Mammut-Projekt fertig: Das neue Schutzhaus auf dem Großen Falkenstein (1.315 Meter) im Bayerischen Wald ist eingeweiht worden. Es hat rund 1,8 Millionen Euro gekostet.

Viel Geld und viel Eigenleistung

Eigentümer der neuen Schutzhütte ist der Bayerische Waldverein. Das Projekt wurde zu rund 40 Prozent aus öffentlichen Mitteln gefördert und von einem Förderverein unterstützt. Bisher sind etwa 150.000 Euro Spendengelder gesammelt worden, dazu kommen zahlreiche Sach- und Materialspenden und ein großer Teil Eigenleistung der Förderkreismitglieder.

Sanierung des Altbaus unwirtschaftlich

Bereits 1932/33 hat der Bayerische Waldverein auf dem Großen Falkenstein ein Schutzhaus gebaut. Das Gebäude wurde in den 1950- und 1970er-Jahren erweitert. In den vergangenen Jahren wurde es allerdings baufällig. Auch die Übernachtungsmöglichkeiten waren aus Brandschutzgründen eingeschränkt. Im Januar 2018 beschloss dann der Bayerische Waldverein, einen Neubau zu errichten. Eine Sanierung der alten Hütte wäre unwirtschaftlich gewesen. Der Altbau wenige Meter unter dem Gipfel wurde abgetragen, ein Privatmann will das ursprüngliche Schutzhaus an anderer Stelle wiederaufbauen.

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Schutzhaus Falkenstein wird eingeweiht

Platz für 40 Übernachtungsgäste

Der Neubau des Falkenstein-Schutzhauses ist technisch auf dem neuesten Stand. Außen ist der Massivholzbau mit Lärchenholzlamellen verkleidet. Die Hütte bietet Platz für bis zu 40 Übernachtungsgäste. Im Gastraum wurde unter anderem der alte Kachelofen aus dem alten Schutzhaus wiederaufgebaut. Die Wände sind mit Altholz verkleidet, den Gegensatz dazu bietet ein moderner Fußboden in Betonoptik. Bestuhlt ist das neue Schutzhaus mit massiven Tischen und Stühlen aus Ahornholz. Zentral ist ein riesiges, fast über die ganze Breite des Gebäudes und bis zum Boden reichendes Panoramafenster, das einzigartige Ausblicke auf den Bayerischen Wald ermöglicht.

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Wanderkarte auf dem Großen Falkenstein

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Der Weg führt über Stock und Stein an Flechten, Moosen, uralten Bäumen und Pilzen vorbei

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Tischgedeck in der neuen Schutzhütte

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Eins der Übernachtungszimmer mit Stockbetten und viel Holz

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Das Schild wurde bei der Eröffnungsfeier angebracht

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In der Gaststube mit Panoramafenster

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Der grüne Kachelofen aus dem alten Schutzhaus wurde im neuen wieder aufgebaut