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Neue Pinakothek: Sanierung soll 220 Millionen Euro kosten | BR24

© BR / Ute Rauscher

Aktuell läuft die Generalsanierung der Neuen Pinakothek in München. Nun sind die geplanten Kosten für die Baumaßnahmen bekannt - der Haushaltsausschuss im Landtag hat 220 Millionen Euro bewilligt

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Neue Pinakothek: Sanierung soll 220 Millionen Euro kosten

Aktuell läuft die Generalsanierung der Neuen Pinakothek in München. Nun sind die geplanten Kosten für die Baumaßnahmen bekannt - der Haushaltsausschuss im Landtag hat 220 Millionen Euro bewilligt. Dazu kommen noch Planungskosten.

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Dass die Neue Pinakothek eine umfassende Sanierung benötigt, ist bereits seit Jahren klar. Zuletzt tropfte an manchen Stellen Wasser durch die Decken. Die Klima-Anlage war schon lange defekt. Dazu kommen mangelnder Brandschutz und die Belastung durch Asbest. Seit Ende 2018 ist das Museum für Kunst des 19. Jahrhunderts bereits für die Baumaßnahmen geschlossen.

Wie viel die Generalsanierung kosten soll, das war bisher nicht bekannt. Nun aber hat der Haushaltsausschuss im Landtag 220 Millionen für die Baumaßnahmen bewilligt. Das bestätigte das bayerische Bauministerium dem Bayerischen Rundfunk. Hinzu kommen offenbar elf Millionen Euro für die Planung. Nachträge seien nicht ausgeschlossen, hieß es.

Neue Pinakothek soll 2025 wieder eröffnen

Nach den jüngsten Problemen wegen eindringendem Wasser waren die Sanierungskosten zunächst auf 80 Millionen Euro geschätzt worden. Nach der Asbestentsorgung sollen die eigentlichen Bauarbeiten 2021 beginnen. Die Wiedereröffnung des Museums ist für 2025 geplant.

Derzeit werden die Bilder aus dem 1981 fertiggestellten Museumsgebäude geräumt. Wohin die Werke von Künstlern wie Vincent van Gogh, Gustav Klimt oder Caspar David Friedrich gebracht werden, darüber wird aus Sicherheitsgründen geschwiegen. Allerdings wird eine Auswahl der Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek ab 25. Juli in der angrenzenden Alten Pinakothek und in der Sammlung Schack gezeigt.