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Neue Lkw-Maut in Tschechien: Bisher keine Staus an den Grenzen | BR24

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Nach der Einführung eines neuen satellitengestützten Lkw-Mautsystems in Tschechien sind die befürchteten Staus an den Grenzen zu den Nachbarstaaten ausgeblieben.

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Neue Lkw-Maut in Tschechien: Bisher keine Staus an den Grenzen

In Tschechien gilt jetzt ein neues System zur Erfassung der Lkw-Maut. Viele Lastwagen sind aber noch nicht mit dem nötigen Equipment ausgestattet. Bisher sind jedoch die befürchteten Staus ausgeblieben.

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In Tschechien ist zum 1. Dezember ein neues System zur Erfassung der Autobahnmaut für Lastwagen eingeführt worden. Anders als befürchtet, kommt es bislang nicht zu langen Staus an den Grenzübergängen in Niederbayern und der Oberpfalz nach Tschechien.Die Lkw-Fahrer würden sich verantwortungsbewusst verhalten und den Verkehr vor den Registrierungsstellen nicht unnötig aufhalten, sagte ein Sprecher des Mautbetreibers Czechtoll am Montag. Doch die Situation könne sich relativ schnell ändern.

Großer Andrang auf Verkaufsstellen für Bordgeräte

Am Übergang Waidhaus-Rozvadov von Deutschland nach Tschechien waren die Verkaufsstellen für die neuen Bordgeräte demnach komplett ausgelastet, es standen aber ausreichend Lkw-Stellplätze bereit. Am Grenzübergang Lanzhot (Landshut) zwischen Tschechien und der Slowakei bildete sich eine Lkw-Schlange von rund 2,5 Kilometern Länge. Modellberechnungen hatten rund zwölf Kilometer prognostiziert.Auch am Montag waren laut Mautbetreiber rund 140 000 Lkw und Reisebusse noch nicht für das neue satellitengestützte System registriert. «Die große Unbekannte ist, wann sie nach Tschechien fahren werden», sagte der Czechtoll-Sprecher.

Für Mautsünder drohen hohe Bußgelder

Die neue Lkw-Maut war am Sonntag in Betrieb gegangen und ersetzt das alte Mikrowellensystem. Der bisherige Betreiber, die österreichische Firma Kapsch, klagt gegen die Neuvergabe vor Gericht.Wer ohne das neue Bordgerät unterwegs ist, dem droht ein Bußgeld von umgerechnet knapp 4000 Euro. Die Lkw-Maut gilt für alle Fahrzeuge mit einem Zulassungsgewicht von mehr als 3,5 Tonnen. Ab Jahresanfang 2020 wird sie auf rund 900 Kilometer Landstraße ausgeweitet. Für Pkw-Fahrer ändert sich nichts. Sie nutzen weiter die Klebevignette.