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Werkstätten für Menschen mit Handicap bereiten sie für den ersten Arbeitsmarkt vor
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Autoren

Harald Mitterer
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Werkstätten für Menschen mit Handicap bereiten sie für den ersten Arbeitsmarkt vor

Mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür wird am morgigen Samstag die neue Werkstätte für Menschen mit Handicap in Dingolfing offiziell eröffnet. Die Lebenshilfe Landshut e.V. hat 3,4 Millionen Euro in den neuen Standort investiert. Die 60 neuen Arbeitsplätze in den Bereichen Montage, Textil und Metall sind bereits besetzt.

Uwe Heilmann von der Geschäftsleitung: "Wir sind sehr gut ausgelastet, wir müssen natürlich immer hinterher sein, dass die Auftragslage genauso gut bleibt, wie sie momentan ist, weil eins ist auch klar: Die Werkstattlöhne, die wir unseren Mitarbeitern zahlen, müssen wir ja alle selbst erwirtschaften. Dementsprechend ist es schon wichtig, dass wir eine gute Auslastung haben."

Anspruch erschwert Menschen mit Handicap Eintritt in Betriebe

In der Einrichtung sollen Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung für den so genannten ersten Arbeitsmarkt qualifiziert werden. Der Grundlohn sei für alle gleich. Allerdings, so die Geschäftsführerin der Lebenshilfe Landshut e. V., Hannelore Omari, im Interview mit dem BR, werden die Jobansprüche in Handwerk und Industrie immer komplexer. Für Menschen mit Handicap wird es somit immer schwieriger, die Spezialwerkstätten zu verlassen und in Betrieben Fuß zu fassen.

Die Lebenshilfe Landshut betreibt an acht verschiedenen Standorten in ganz Niederbayern ihre "Landshuter Werkstätten" mit rund 900 Beschäftigten.

Autoren

Harald Mitterer

Sendung

Mittags in Niederbayern und Oberpfalz vom 12.10.2018 - 12:40 Uhr