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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Bernd Wüstneck

Das Thema Wasserstoff soll im Landkreis Wunsiedel eine noch größere Rolle spielen. (Symbolbild)

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Neue Interessengruppe: Wunsiedel will Wasserstoff-Fördergelder

Bis zu 100 Millionen Euro könnte die Region Wunsiedel erhalten, wenn sie es in Deutschlands höchste Wasserstoff-Förderstufe schafft. Dafür braucht es allerdings die Garantie, dass im Fichtelgebirge noch stärker auf diesen Energieträger gesetzt wird.

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Von
  • Christoph Röder
  • BR24 Redaktion

Im Landkreis Wunsiedel soll der Wasserstoff eine immer größere Rolle spielen. Deshalb wird nun die "Interessengemeinschaft H2.Fichtelgebirge" gegründet. Sie soll Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bündeln, die ein konkretes Interesse an der Umsetzung von Wasserstoffprojekten bekundet haben.

Wasserstoffmodellregion Fichtelgebirge soll gefördert werden

Die Interessengemeinschaft soll die Entwicklung der Wasserstoffmodellregion Fichtelgebirge vorantreiben. Konkretes Ziel ist die Aufnahme in die höchste Wasserstoff-Förderstufe des Bundes, die eine Investitionsförderung von theoretisch bis zu 100 Millionen Euro ermöglicht. Mitglieder der Gemeinschaft sind verschiedene Kommunen des Landkreises sowie regionale Wissenschaftsinitiativen und lokale Unternehmen, die die konkrete Umsetzung von Maßnahmen wie etwa die Anschaffung von Wasserstofffahrzeugen zusichern.

Wunsiedel will vom "HyExpert" zum "HyPerformer" aufsteigen

Hintergrund ist der "HyLand"-Wasserstoffförderwettbewerb des Bundesverkehrsministeriums. Seit Ende des Jahres 2019 ist der Landkreis Wunsiedel in die zweite von drei Förderstufen namens "HyExperts" aufgenommen worden. Neben dem Landkreis Wunsiedel befinden sich mit dem Landkreis Oberallgäu und der Stadt Ingolstadt zwei weitere bayerische Regionen in dieser Kategorie.

Bundesweit befinden sich zwölf Städte und Landkreise sowie das Bundesland Saarland in der Förderstufe "HyExperts". Sie erhalten 400.000 Euro zur Erarbeitung von konkret umsetzbaren Plänen zum Einsatz von Wasserstofftechnologie in ihrer Region. Diese Pläne erlauben dann die Bewerbung für die höchste Förderstufe "HyPerformer", in der die darin enthaltenen Maßnahmen mit bis zu 80 Prozent vom Bundesverkehrsministerium gefördert werden.

In der höchsten Stufe "HyPerformer" befinden sich derzeit bundesweit nur drei Regionen, eine davon ist die Region Landshut.

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