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Neue Hoffnung für Bundeswehr-Fliegerhorst in Kaufbeuren? | BR24

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Der oberste militärische Vertreter der Bundeswehr, Generalinspekteur Eberhard Zorn, besucht den Fliegerhorst Kaufbeuren. Der Besuch weckt große Hoffnungen auf ein Signal, wie es mit dem Bundeswehrstandort in Zukunft weitergehen soll.

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Neue Hoffnung für Bundeswehr-Fliegerhorst in Kaufbeuren?

Der oberste militärische Vertreter der Bundeswehr, Generalinspekteur Eberhard Zorn, besucht den Fliegerhorst Kaufbeuren. Der Besuch weckt große Hoffnungen auf ein Signal, ob und wie es mit dem Bundeswehrstandort in Zukunft weitergehen soll.

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Der oberste militärische Vertreter der Bundeswehr, Generalinspekteur Eberhard Zorn, wird am Freitagvormittag mit großer Spannung im Fliegerhorst Kaufbeuren erwartet. Nach Jahren der Ungewissheit hofft man in der Allgäuer Stadt auf ein Signal, ob und wie es mit dem Bundeswehrstandort weitergehen soll.

Kaufbeuren hofft auf Erhalt des Fliegerhorsts

Denn eigentlich hätte der Fliegerhorst Kaufbeuren schon längst geschlossen sein sollen: Im Zuge der Bundeswehrreform wurde 2011 entschieden, den Standort mit der Technikerschule der Luftwaffe bis Ende 2017 aufzugeben. Doch der Schließungstermin verschob sich immer weiter nach hinten, auf aktuell 2024.

Politiker aus der Region machen sich seit Jahren für einen Erhalt des Traditionsstandorts Kaufbeuren stark. Denn die Bundeswehr ist mit derzeit knapp 700 militärischen und zivilen Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in der Region.

Kooperation zwischen DFS und Bundeswehr

Die Ausbildung der militärischen Fluglotsen in Kaufbeuren hat inzwischen die Deutsche Flugsicherung übernommen. Die DFS baut für mehr als 20 Millionen Euro direkt neben dem Fliegerhorst einen Campus mit einem Hightech-Towersimulator, Lehrsälen und Unterkünften.

Fragezeichen hinter Verlegungsplänen

Der weitaus größere Teil, nämlich die Ausbildung der Techniker für Eurofighter und Tornado, sollte bis 2024 aufs Lechfeld südlich von Augsburg verlegt und der Standort Kaufbeuren aufgelöst werden. Anfang des Jahres beschloss das Verteidigungsministerium aber, zehn A400M-Militärtransporter auf dem Lechfeld zu stationieren. Seitdem steht hinter den Verlegungsplänen aus Kaufbeuren ein großes Fragezeichen.