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Ein Foto aus dem Archiv: eine der beiden Glasgondeln der Zugspitzseilbahn.
© Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG

Autoren

Lui Knoll
Matthias Lauer
© Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG

Ein Foto aus dem Archiv: eine der beiden Glasgondeln der Zugspitzseilbahn.

Nach Informationen des Garmisch-Partenkirchener Landrats Anton Speer (Freie Wähler) am Rande einer Veranstaltung am Freitag, wird die Bergbahn ab dem 22. Dezember regulär in Betrieb gehen.

Heute zwischen 7.00 und 9.00 Uhr soll die neue Kabine ankommen. Für den Transport der neuen Seilbahn-Kabine wird die Bundesstraße 23 zwischen Griesen und Grainau teilweise für den Verkehr gesperrt.

Reise der Gondel beginnt in der Schweiz

Die 4,2 Tonnen schwere Kabine in Überbreite wird von Olten in der Schweiz über Ehrwald (Tirol) mit einem Tieflader an den Eibsee transportiert. Dort wird der Schweizer Zoll die Seilbahnkabine freigeben. Danach beginnen Techniker der Seilbahnfirma Garaventa (CH) mit der Montage der Kabine; die Aufhängung ist bereits an den Tragseilen installiert.

Testfahrten sind nötig

Bis die Seilbahn den regulären Fahrbetrieb aufnehmen kann, sind Testfahrten notwendig. Vor der Aufnahme des Personenverkehrs muss die Bayerische Seilbahnaufsicht in der Regierung von Oberbayern die Anlage für den Verkehr freigeben.

Bau der Ersatzgondel in Rekordzeit

Der Nachbau der Seilbahnkabine war erforderlich, weil die Original-Kabine bei einer Berge-Übung am 12. September zerstört wurde. In der Rekordzeit von knapp drei Monaten hat der Schweizer Gondelhersteller CWA die neue Gondel im Wert von rund einer Million Euro gebaut.