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Die Spielstätte des FC Augsburg - ohne Fassade, aufgenommen zwei Jahre nach der Eröffnung kurz vor der FIFA-WM der Frauen

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Neue Fassaden-Pläne für Stadion des FCA

Nach jahrelanger Diskussion soll die Augsburger Fußball-Arena eine Fassade bekommen. Das hat FCA-Präsident Hofmann gestern bei einem Fantalk mit gut 50 Anhängern und Mitgliedern seines Vereins angekündigt. Die Kosten soll ein Sponsor übernehmen.

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Der FC Augsburg steht nach den Aussagen von FCA-Präsident Klaus Hofmann kurz vor einem Vertragsabschluss mit Arena-Namensgeber und Hauptsponsor WWK. Der soll die Kosten der Fassade übernehmen. Nimmt man bisherige Modelle für eine Stadionfassade zum Vergleich, dürften sich diese auf etwa zwei Millionen Euro belaufen.

Verein hat bei Gestaltung nur Mitspracherecht

Über die optische Gestaltung ist noch nichts bekannt, offenbar sollen mit ihr aber zwei Ziele verfolgt werden: Für den Verein geht es um ein attraktiveres Stadion, für den Sponsor um eine Werbefläche. Hofmann versicherte den Fans, dass der Verein bei der Gestaltung ein Mitspracherecht habe und verwies darauf, dass das "Grün" des Sponsors sich auch im Rot-Grün-Weiß-Logo des FCA wiederfinde.

Baubeginn noch in diesem Jahr angestrebt

Die Verträge sollen sehr bald, eventuell noch in dieser Woche, unterzeichnet werden. Sollte alles glattgehen, könnte noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden. Zum Ende der anstehenden Bundesliga-Saison soll die Fassade fertig sein. Die jahrelange Diskussion um den kalten Betonklotz an der B17 würde sieben Jahre nach Fertigstellung der Arena im Sommer 2009 doch noch ein Ende finden.

© picture-alliance/dpa/Bernhardt & Kög

Die Spielstätte des FC Augsburg - Hier in einem Entwurf der Architekten Bernhardt & Kög mit Fassade