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Neue Fälle von Hasenpest in Unterfranken | BR24

© picture-alliance/Blickwinkel

Feldhase

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    Neue Fälle von Hasenpest in Unterfranken

    In Unterfranken sind neue Fälle der auch für Menschen gefährlichen Hasenpest aufgetreten. Im Landkreis Haßberge und im Landkreis Würzburg sei die Krankheit bei toten Tieren nachgewiesen worden, teilten die jeweiligen Landratsämter gestern mit.

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    Im Landkreis Haßberge trat die Hasenpest bei zwei Tieren auf. Und auch im Landkreis Würzburg entdeckten die Behörden nach eigenen Angaben einen infizierten Feldhasen. Vor einigen Tagen hatte ein Jäger nahe Hammelburg (Landkreis Bad Kissingen) einen infizierten toten Hasen gefunden, bestätigte das Landratsamt.

    Von grippeartigen Symptomen bis zu Organversagen

    Bei Menschen kann die Krankheit zu grippeartigen Symptomen bis hin zu Lungenentzündungen und Organversagen führen, erklärte das Robert Koch-Institut (RKI). Die Hasenpest sei mit Antibiotika behandelbar und könne in seltenen Fällen auch zum Tod führen, hieß es weiter. Ansteckungsgefahr bestehe nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vor allem bei intensivem Kontakt mit lebenden oder toten Wildtieren. Aber auch auf anderen Wegen, wie zum Beispiel über Fleischverzehr oder Zeckenbisse, könnten sich Menschen infizieren. Deutschlandweit wurden 2017 laut RKI 52 Fälle bekannt.

    Auch andere Wildtiere können Krankheit bekommen

    Im Januar war ein infizierter Hase im Landkreis Ansbach gefunden worden, 2018 trat die Hasenpest im Landkreis Würzburg auf. Neben Feldhasen können dem LGL zufolge auch Wildtiere wie Kaninchen, Mäuse, Eichhörnchen und Vögel die Krankheit bekommen.