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Neue Dimensionen bei Fahrgeschäften auf dem Oktoberfest | BR24

© picture-alliance/dpa/Felix Hörhager

Neue Dimensionen bei Fahrgeschäften auf der Wiesn

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Neue Dimensionen bei Fahrgeschäften auf dem Oktoberfest

Auf und nieder, immer wieder. Geschwindigkeitsrausch und schwindelerregende Höhen erlebt der Wiesnbesucher in Achterbahnen und diversen Karussellvarianten auf dem Oktoberfest. Fotograf Felix Hörhager hat einige der wildesten Fahrgeschäfte getestet.

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Die Betreiberfamilie des Olympia Loopings, in dem sich der Fahrgast in fünf Loopings überschlägt, hatte mit einem Autoscooter vor vielen Jahren klein angefangen und den Besuchern im Laufe der Jahre immer größere Fahrgeschäfte angeboten. Höher, schneller, weiter. Das ist seit jeher das Motto - den Besucher freut es, immer wilder durch die Luft gewirbelt zu werden und den Fahrspaß zu genießen.

Chaos-Pendel: mit der Rakete ins Weltall?

Eine der Neuheiten in diesem Jahr ist das Chaos-Pendel. Ist dessen Name bezeichnend dafür, welches Gefühl man nach Genuss des Fahrgeschäftes hat? Oder sind es schon die Zeichen der Zeit, sich G-Kräften aussetzen zu wollen, um sich auf einen Flug in die Schwerelosigkeit vorzubereiten.

So schnell wie die Fahrt im Power Tower auch wieder vorbei ist: Der Blick auf die Festwiese ist einzigartig, etwas besonderes sind auch die coolen Sprüche aus dem Lautsprecher, um das Publikum anzulocken. Echt großes Kino.

Das Teufelsrad: ein Klassiker

Wenn die Schwerkraft die Gäste nicht von der Scheibe des Teufelsrads trägt, dann gibt es eigens Personal dafür: Die Mitarbeiter helfen mit Seilen und einem großen Ball an einem Seil nach. Da ist es echte Kunst, trotzdem auf der Scheibe zu bleiben. Dem Publikum gefällt es, es feuert an und jubelt.

Etwas gemäßigter geht's auch

Wer gerne die Übersicht behält, kann aus dem Riesenrad den Blick auf die Theresienwiese genießen. Im Jules Verne Tower auf der anderen Seite des Festgeländes, ein übergroßes Kettenkarussell, schwebt man hoch über den Besuchern. Im Wellenflug, einem Kettenkarussell, sind zwar die Dimensionen nicht ganz so groß, stattdessen ist der Gast mitten im Geschehen.

Jenseits der Theresienwiese

Ein echter Geheimtipp, der die Mühen des Aufstiegs über die Wendeltreppe im Kirchturm wirklich lohnt, ist der Blick von der Paulskirche. Von dort aus kann der Sonnenuntergang über der Festwiese besonders gut beobachtet werden. Aus der Entfernung hört man die Laute des größten Volksfests der Welt - etwa ein wunderbares Rauschen. Dieser Genuss ist ein wirklich großartiges Erlebnis.