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Neue Buslinie "Der Coburger"

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    Neue Buslinie "Der Coburger" in Rhön und Haßbergen

    Sie soll die hessische Rhön mit dem oberfränkischen Coburg verbinden: die neue Buslinie "Der Coburger". Die Busse fahren auch durch die Landkreise Rhön-Grabfeld und Haßberge und sollen Touristen Tagesausflüge erleichtern.

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    Von
    • Ralph Wege

    Eine neue Buslinie verknüpft ab 1. Mai Gersfeld in der hessischen Rhön mit dem oberfränkischen Coburg und verläuft dabei auch über Unterfranken. Im Landkreis Rhön-Grabfeld werden Bad Neustadt, Saal und Bad Königshofen angefahren. In den Haßbergen halten die Busse in Ermershausen und Maroldsweisach.

    Buslinie für tagestouristische Ausflüge

    "Der Coburger" verkehrt im Zweistundentakt und ist sowohl an Werktagen als auch am Wochenende und an Feiertagen unterwegs. "Der Bus ist in erster Linie für Touristen", sagte Julia Weber vom Landratsamt Rhön-Grabfeld dem Bayerischen Rundfunk. Dabei biete "Der Coburger" zahlreiche Möglichkeiten für tagestouristische Ausflüge an seinen Haltepunkten. Der Bus hält an Bahnhöfen. "Somit können Fahrgäste ihre Reise auch bequem mit der Bahn fortsetzen", ergänzte Weber. Die Fahrzeit für die gesamte Strecke zwischen Gersfeld und Coburg beträgt eine Stunde und 45 Minuten.

    Auch Bahnkarten sollen in Zukunft gültig sein

    Der Fahrschein kostet knapp neun Euro. Die Buslinie ist zudem in die bestehenden Tarifsysteme der Landkreise Rhön-Grabfeld und Coburg integriert. Alle Zeit- und Mehrfahrtenkarten werden anerkannt. In Kürze soll "Der Coburger" auch noch in das Tarifsystem der Bahn eingebunden werden: Fahrgäste, die zur oder von der Bahn auf den "Coburger" umsteigen, benötigen dann für beide Verkehrsmittel nur noch eine Fahrkarte.

    Freistaat will Mobilität fördern

    Laut Julia Weber ist "Der Coburger" die erste von sieben landesbedeutsamen Bahn- und Buslinien, die im Rahmen der Initiative "Fahrplan für mehr Mobilität in Bayern" realisiert werden. Angestoßen hat die vom Freistaat Bayern geförderte Initiative das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Die Linie soll das bayerische Schienennetz ergänzen. Die Bezeichnung der neuen Verkehrsverbindung knüpft an die frühere Buslinie "Coburger" an. Diese war bis in die 80er-Jahre mit einer täglichen Verbindung zwischen Coburg und Fulda unterwegs.

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