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Neue Bahnstörungen nach Trafo-Brand in München | BR24

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Eine Oberleitungsstörung nach einem Kurzschluss bei der Münchner S-Bahn aus der Nacht war in der Früh behoben. Weil bei einem österreichischen Nachtzug gegen halb sechs die Bremsen geraucht haben, musste der Zug in Bernau vor Rosenheim anhalten.

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Neue Bahnstörungen nach Trafo-Brand in München

Die Lage im S-Bahn-Netz der Landeshauptstadt hat sich weitgehend normalisiert. Die Folgen des Brands in einer Trafo-Station sind laut der Deutschen Bahn bewältigt. Neue Probleme wurden am Morgen allerdings durch einen Oberleitungs-Schaden verursacht.

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Die Auswirkungen des Trafobrandes an der Donnersbergerbrücke sind an diesem Sonntagmorgen nicht mehr spürbar. Auch die Stromversorgung an den S-Bahnhöfen Hackerbrücke bis Westkreuz funktioniert nach Angaben eines Bahn-Sprechers seit dem Abend wieder. Beleuchtung, Aufzüge, Rolltreppen und Fahrkartenautomaten seien somit wieder in Betrieb.

Österreichischer Nachtzug mit brennenden Bremsen stoppte in Bernau

Weil bei einem österreichischen Nachtzug gegen halb sechs die Bremsen geraucht haben, musste der Zug in Bernau vor Rosenheim anhalten. Die Feuerwehr löschte und ließ etwa 200 Fahrgäste aussteigen, sie kamen mit einem Regionalzug und Bussen weiter,so ein Bahnsprecher.

Der Zugverkehr zwischen München und Salzburg war von 6 Uhr bis 8 Uhr unterbrochen.

Oberleitungsstörung am Hauptbahnhof

Allerdings hat eine Oberleitungsstörung bei der S-Bahn in den frühen Morgenstunden auf der Stammstrecke und auf den Außenästen zu Verspätungen und Zugausfällen geführt. Die Störung sei inzwischen beseitigt, allerdings müssten Fahrgäste noch mit Folgeverzögerungen rechnen, so der Bahnsprecher.

Davor hatte es einen Feuerwehreinsatz am Hauptbahnhof gegeben, weshalb sämtliche S-Bahnen den zentralen Haltepunkt nicht anfahren konnten. Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, hatte eine Taube in der Oberleitung die Brandmeldeanlage ausgelöst.

Ausfälle bei der BOB

Die private Bayerische Oberlandbahn BOB meldet mehrere Zugausfälle Richtung Schliersee, Tegernsee und Lenggries. So sind zwischen 8 und 9 Uhr heute morgen drei Züge ausgefallen

Im alpinen Bereich sind Bäume in die Oberleitung gefallen

Auch im Bahnverkehr nach Österreich gibt es Behinderungen. Die Folgen des schweren Föhnsturmes vom Freitag im Berchtesgadener Land sind noch spürbar.

Zwischen Garmisch–Partenkirchen und Mittenwald fahren die Züge inzwischen wieder. Aber zwischen Murnau und Oberammergau sind mehrere Bäume in die Oberleitung gekracht und haben die Leitungen über weite Strecken heruntergerissen. Laut einem Bahnsprecher sollten die Aufräumarbeiten aber voraussichtlich am Nachmittag beendet sein.

Umgestürzte Bäume auf österreichischer Seite

Auf der Strecke von Garmisch-Partenkirchen nach Reutte in Tirol liegen noch Bäume auf österreichischer Seite auf den Gleisen. Hier hat die Bahn einen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.