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Neubau für digitales Gründerzentrum in Passau eröffnet | BR24

© BR/Katharina Häringer

Die Bauarbeiten für den Neubau des digitalen Gründerzentrums in Passau sind nun abgeschlossen und der sogenannte Inn.Kubator wurde eröffnet.

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Neubau für digitales Gründerzentrum in Passau eröffnet

Das digitale Gründerzentrum in Passau gibt es bereits seit drei Jahren. Der Andrang war groß und der vorhandene Platz reichte schnell nicht mehr aus. Deshalb baute die Stadt ein eigenes Gründerzentrum, das nun eröffnet wurde - der Inn.Kubator.

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Kluge Köpfe sollen gefördert und der Start in die Selbstständigkeit erleichtert werden - das ist das Ziel des digitalen Gründerzentrums in Passau. Die Bauarbeiten für den Neubau sind nun abgeschlossen. Heute wurde der sogenannte Inn.Kubator eröffnet. Elf Start-ups mit rund 35 Mitarbeitern sind schon eingezogen.

Eigenes Gründerzentrum mit 15 Büroeinheiten

Das digitale Gründerzentrum gibt es in Passau seit bereits drei Jahren, doch der Andrang war größer als gedacht. Die angemieteten Büroräume reichten im Laufe der Jahre nicht mehr aus. 2019 begann die Stadt daher, ein eigenes Gründerzentrum zu bauen, direkt am Inn und neben der Universität, mit 15 Büroeinheiten und mehreren offenen Bereichen. Die Unternehmensgründer aus der IT-Branche zahlen dort weniger Miete als in Passau üblich: etwa elf Euro für den Quadratmeter inklusive aller Nebenkosten und Reinigung. Durch die Förderung bekommen sie die Möglichkeit, sich in Seminaren und Coachings weiterzubilden und ihr Netzwerk zu vergrößern.

Start-Ups aus der Region eingezogen

Jedes Unternehmen muss sich um einen Platz im Inn.Kubator bewerben. Die Voraussetzung: Ein Start-up muss eine digitale und innovative Idee in ein Produkt umsetzen wollen. Unter den eingezogenen Start-ups sind unter anderem die "Regiothek", ein Portal, auf dem Verbraucher Lebensmittelketten nachvollziehen können, "PlanBee", eine App für Imker und Hobby-Gärtner und "Oabat", ein Portal, das Schülern bei der Berufswahl helfen soll. Die Start-ups dürfen für maximal fünf Jahre im Gründerzentrum bleiben.

4,5 Millionen Euro für die Gründer von Morgen

Gekostet hat der Neubau rund 4,5 Millionen Euro. 90 Prozent der Kosten werden staatlich gefördert, zehn Prozent übernimmt die Stadt Passau. Der Inn.Kubator ist Teil des Verbundprojekts Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern (GZDN) mit den Standorten Passau, Landshut und Deggendorf. Träger sind Stadt und Landkreis Passau sowie die Universität.

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