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Nestlé verhandelt über einen Sozialplan für Biessenhofen
© picture alliance / Christine Koenig
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Nestlé verhandelt über einen Sozialplan für Biessenhofen

Mitte des Jahres soll die Produktion von Frühstücks-Cerealien bei Nestlé in Biessenhofen eingestellt werden. Etwa 100 Mitarbeiter verlieren dadurch ihren Arbeitsplatz. Bis Mittwoch verhandeln die Gewerkschaft NGG, der Betriebsrat und die Werksleitung von Nestlé über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan. Gewerkschaft und Betriebsrat sowie die Werksleitung sind sich einig, dass durch die Umstrukturierung möglichst keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden sollen. Stattdessen sollen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen früher in Rente gehen.

Grundsätze zwischen Nestlé und NGG deutschlandweit geregelt

Die Grundlage für die Verhandlungen haben Gewerkschaft und Unternehmen bereits deutschlandweit in einem eigenen Tarifvertrag geregelt. In Biessenhofen wird jetzt noch über konkrete Details gesprochen aber zum Beispiel nicht mehr über die Höhe der Abfindungen. Die Werksleitung peilt eine Einigung noch im ersten Quartal des Jahres an.

Ab Jahresmitte werden bei Nestle keine Frühstücks-Cerealien mehr hergestellt. Gewerkschaft, Betriebsrat und Werksleitung verhandeln Sozialplan.

Ab Jahresmitte werden bei Nestle keine Frühstücks-Cerealien mehr hergestellt. Gewerkschaft, Betriebsrat und Werksleitung verhandeln Sozialplan.