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© Navis e.V.

In Beira hat der Zyklon gewütet

Nach der Rückkehr am Flughafen München standen der der Arzt Toni Freilinger aus Au in der Hallertau, Hans Kerschbaumer aus Rosenheim und Konstantin Friedrich aus Hallbergmoos noch ganz unter den Eindrücken der Erlebnisse in Mosambik.

Die Leute seien nach dem Wirbelsturm und den Überschwemmungen obdachlos, ohne Nahrungsmittel, ohne Decken, "ohne alles", berichtete Toni Freilinger:

"Alles ist weggespült worden oder unbrauchbar geworden." Arzt Toni Freilinger

Nicht nur Häuser, sondern auch Außenanlagen seien massiv beschädigt, ergänzte Hans Kerschbaumer, es sei "wie nach einem Kriegsfall".  

Es fehlt an einfachsten Hilfsmitteln

Für die Aufräumungsarbeiten fehle es oft an einfachsten Hilfsmitteln. Aber das Team hat einen Standort für das "Navis"-Camp finden können: eine Schule mit Krankenstation, in der seit dem Wirbelsturm täglich bis zu 400 Patienten aus dem Umland behandelt werden müssen. Vor allem Malaria ist derzeit ein Problem. Außerdem wird dringend sauberes Wasser gebraucht.  

Navis hilft mit zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen und einem Feldhospital

Um die Aufbereitungsanlagen und das Feldhospital kümmert sich jetzt das nächste Team. Unterstützt werden sie weiterhin von "Apotheker ohne Grenzen" – unter anderem von der Moosburgerin Rosi Beubl, die zugleich auch "Navis"-Mitglied ist.  "Navis e.V." wurde 2004 nach dem Tsunami-Einsatz aus den Reihen der Feuerwehr vom Flughafen München gegründet und hilft seitdem ehrenamtlich nach Katastrophen im In- und Ausland. Immer arbeiten alle Helfer ehrenamtlich, die Einsätze werden über Spenden finanziert. 

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Karte wird studiert, wo es hingehen könnte

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Zerstörungen am Meer

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Zusammenstellung der Fracht

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Steckengebliebener Hilfs-LKW

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Erste Eindrücke aus Beira

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