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Navis e.V.: Moosburgs Katastrophenhelfer unterwegs nach Mosambik | BR24

© BR / Birgit Grunner

Das achtköpfige Team der Moosburger Hilfsorganisation Navis am Münchner Flughafen.

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Navis e.V.: Moosburgs Katastrophenhelfer unterwegs nach Mosambik

Die Hilfsorganisation "Navis e.V." startet ihren Einsatz in Mosambik: Am Abend wurde am Flughafen München ein achtköpfiges Team mit Technikern, Sanitätern und einem Arzt verabschiedet. Sie wollen im Katastrophengebiet ein Feldhospital errichten.

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Am Abend wurde am Flughafen München ein achtköpfiges Team mit Technikern, Sanitätern und einem Arzt verabschiedet. Der RosenheimerArzt Uwe Neddermeyer erwartet Cholerapatienten im Katastrophengebiet.

Die Hilfsorganisation "Navis e.V." ist mit einem Helferteam nach Mosambik aufgebrochen. Am Abend wurde am Flughafen München ein achtköpfiges Team mit Technikern, Sanitätern und einem Arzt verabschiedet.

Navis richtet Feldhospital und Wasserwiederaufbereitungsanlagen ein

Die Männer werden in einem vom Wirbelsturm "Idai" schwer zerstörten Gebiet ein Camp mit Feldhospital und Trinkwasseraufbereitungsanlagen einrichten. Den Standort dafür hatte in den vergangenen Tagen ein Erkundungsteam des in Moosburg ansässigen Vereins ausfindig  gemacht:  Es handelt sich um eine Schule etwa 100 Kilometer entfernt von der Stadt Beira.

Navis-Arzt erwartet Patienten mit Malaria und Cholera

Dort seien mehr als 2.000 Kinder und zudem viele Obdachlose, berichtet Vorsitzender Wolfgang Wagner, täglich müssten 200 bis 300 Kranke versorgt werden.

Der Rosenheimer Arzt Uwe Neddermeyer geht davon aus, dass er Patienten mit Malaria, Magen-Darm-Erkrankungen, Atemwegsinfektionen, infizierten Wunden und womöglich auch Cholera behandeln wird.

Teamleiter ist Oliver Krebs. Der 33-jährige Maschinenbauingenieur aus Stuttgart arbeitet wie alle anderen ehrenamtlich mit und hat für Mosambik unbezahlten Urlaub genommen.

Hilfseinsatz von Navis: ein Aufbruch ins Ungewisse

Obwohl er bereits Erfahrung aus anderen "Navis"-Einsätzen mitbringt, ist ihm "durchaus" ein bisschen flau, wie er einräumt: Diesmal gehört er gleich zum ersten Team, und "wir wissen nicht ganz genau, was uns erwartet".