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"Navis"-Arzt berichtet vom Einsatz in Mosambik | BR24

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"Navis"-Arzt berichtet vom Einsatz in Mosambik

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"Navis"-Arzt berichtet vom Einsatz in Mosambik

Vor einem Monat hat der Zyklon „Idai“ in Afrika gewütet. Hilfe bekommen die Menschen dort auch von der Hilfsorganisation „Navis e.V.“, die ihren Sitz in Moosburg hat. Heute sind acht Ehrenamtliche, darunter ein Arzt, von dem Einsatz zurückgekehrt.

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Acht ehrenamtliche Helfer vom Verein „NAVIS e.V.“ mit Sitz in Moosburg, sind jetzt von ihrem ersten Einsatz zurückgekehrt. Sie unterstützen Menschen in Mosambik. Dort hat der Zyklon „Idai“ im März schwere Verwüstungen angerichtet.

Arzt: Menschen haben durch den Wirbelsturm alles verloren

Das „Navis“-Camp befindet sich neben einer Zeltstadt mit mehr als 1000 Menschen. "Sie haben durch den Wirbelsturm und die Überschwemmungen alles verloren", erzählt der Arzt Dr. Uwe Neddermeyer. Die meisten würden auf dem Boden schlafen und besäßen nur doch das, "was sie anhaben"“. Für die vielen Menschen gebe es auch nur eine Latrine und einen einzigen Brunnen.

Navis hilft mit Trinkwasser und Medizin

„Navis e.V.“ hilft jetzt mit Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Die Kranken leiden vor allem an Malaria – „mit teils komplizierten Verlaufsformen“, sagt der Mediziner. Noch immer seien viele Regionen in Mosambik völlig abgeschnitten. Auch die Zeltstadt könne man mit großen Lastwagen nicht erreichen.

Straßen kaum befahrbar

„Wir sind mit einem kleinen Pickup hingefahren“, berichtet Uwe Neddermeyer. Die Straßen seien allerdings in äußerst schlechtem Zustand. Nach wenigen Fahrten habe der Pickup einen Achsbruch gehabt, der erst einmal habe repariert werden müssen. Gut 40 Stunden habe die Heimreise vom Camp bis zum Flughafen München gedauert. Inzwischen wird die Arbeit in Mosambik vom nächsten „Navis“-Team fortgeführt.

BR-Sternstunden unterstützt „Navis“-Einsatz in Mosambik

Der Verein war 2004 nach dem Tsunami-Einsatz aus den Reihen der Flughafenfeuerwehr gegründet worden - mit dem Ziel, auch künftig bei Katastrophen im In- und Ausland ehrenamtlich Hilfe zu leisten. Das geschah dann etwa nach der Überschwemmungskatastrophe in Pakistan, der Dürre in Ostafrika, dem Taifun auf den Philippinen, dem Hochwasser in Bayern, dem Erdbeben in Nepal und den Überschwemmungen in Sri Lanka. Alle Helfer arbeiten ehrenamtlich, die Einsätze werden über Spenden finanziert. Auch BR-Sternstunden unterstützt den „Navis“-Einsatz in Mosambik.