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Naturschützer kritisieren Baumfällungen in Kempten | BR24

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Ein Hubschrauber war für Fällarbeiten an der Burghalde in Kempten im Einsatz. Laut Stadt müssten 35 Bäume weg, weil sie nicht mehr standsicher oder krank seien.

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Naturschützer kritisieren Baumfällungen in Kempten

Dicke Luft in Kempten: Mithilfe eines Hubschraubers werden in der Allgäuer Stadt etliche Bäume gefällt - wegen Sturmschäden. Naturschützer sind empört.

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Wenn Bäume weichen müssen, erhitzt das oft die Gemüter. Beispielsweise gab es vor einiger Zeit in Augsburg heftige Proteste von Anwohnern, als am Herrenbach Bäume gefällt wurden. Jetzt werden in Kempten 35 Bäume auf der Burghalde entfernt, einem Hügel im Stadtzentrum. Dabei wird auch ein Hubschrauber eingesetzt, um die gefällten Bäume wegzuschaffen.

Manche Bäume in Kempten von Pilzen befallen

Die Stadt Kempten begründet die Aktion damit, dass die Bäume zum Teil durch Stürme stark beschädigt worden seien. Manche seien nicht mehr standsicher, andere von Pilzen befallen. Solche Bäume müsse man wegen der Versicherungspflicht der Stadt entfernen.

Naturschützer wehren sich gegen Baumfällungen

Naturschützer sind empört. Ihrer Ansicht nach fallen der Aktion auch gesunde Eschen und Linden zum Opfer. Die Aktivisten argumentieren auch mit den Konsequenzen der Baumfällungen: Die verbliebenen Bäume seien künftigen Stürmen schutzlos ausgeliefert.

Baumfällungen in Kempten wohl am Dienstag abgeschlossen

Die Baumfällungen haben am Montag begonnen - wegen schlechten Wetters später als geplant. Nach Einschätzung unseres Reporters in Kempten werden die Arbeiten erst am Dienstag abgeschlossen sein.