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Mitten in der Auenlandschaft bei Moos liegt das Infozentrum Isarmünd. Seit 20 Jahren kommen hier vor allem Familien her, um mehr über die Natur zu erfahren. Wegen Corona gibt es keine Jubiläumsfeiern. Aber die Natur kann man trotzdem erkunden.

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Natur pur in Niederbayern: Isarmündung feiert Jubiläum

Seit 30 Jahren ist die Isarmündung im Kreis Deggendorf Naturschutzgebiet: Über 800 Hektar Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten wie Schmetterlinge, Frösche, Libellen, Eisvögel oder das Fluss-Greiskraut. Aber auch Erholung für den Menschen.

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Von
  • Sarah Beham

In Niederbayern mündet die Isar in die Donau. Seit 30 Jahren ist die Isarmündung Naturschutzgebiet. Inmitten der Auenlandschaft steht das Infozentrum bei Moos (Lkr. Deggendorf). Das wurde vor 20 Jahren gegründet. Wegen Corona gibt es keine Jubiläumsfeier - aber die Natur kann man trotzdem erkunden.

Natur für Generationen erhalten

Für Thomas Schoger-Ohnweiler, den Sachgebietsbetreuer im Isarmündungsgebiet ist dort ein Kraftort. "Naturschutzgebiete sind leider inzwischen letzte Refugien seltener Tier- und Pflanzenarten. Aber auch für die menschliche Seele ist es wichtig, dass man einfach Natur noch findet oder wiederentdeckt. Nicht nur für uns, sondern auch für nachfolgende Generationen. Die sollen auch noch Natur erleben und schätzen lernen."

Infozentrum mit Mitmach-Stationen

Damit das bei den Leuten ankommt, gibt es mitten im Isarmündungsgebiet das Infozentrum bei Moos. Seit 20 Jahren kann man hier spielerisch das Naturschutzgebiet erkunden mit Entdeckertouren, Fragebögen, Bienenlehrstand, Mitmach-Stationen oder einem neuen Sinnesgarten für blinde Besucher. Der wurde erst heuer im Jubiläumsjahr eröffnet und kommt bei Besuchern an. Denn: Hier kann wirklich jeder das Naturschutzgebiet mit allen Sinnen erfahren und das kostenlos.