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Badeverbot im Main aufgehoben - Keine auffälligen Werte | BR24

© pa-dpa

Symbolbild Wasserschutzpolizei auf dem Main

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    Badeverbot im Main aufgehoben - Keine auffälligen Werte

    Das Badeverbot im Main zwischen Oberburg (Lkr. Miltenberg) und der Schleuse Wallstadt wurde wieder aufgehoben. Messungen der Feuerwehr hätten keine auffälligen Messwerte ergeben. Am Samstag war eine unbekannte Menge Natronlauge in den Fluss gelaufen.

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    Beim Entladen eines Tankschiffes war im Industriegebiet von Erlenbach eine unbekannte Menge eines Gemischs aus Natronlauge und Wasser in den Main geflossen. Das Tankschiff befand sich bereits seit Samstagfrüh Uhr im Hafen von Erlenbach, um die Ladung löschen zu lassen. Gegen 13 Uhr bemerkte ein Besatzungsmitglied, dass wohl ein Dichtungsflansch während des Entladens undicht geworden war und sich 32-prozentige Natronlauge im Schiff verteilt hatte. Die Besatzung stoppte sofort den Entladevorgang und verdünnte die Natronlauge mit Wasser. Dabei geriet eine bislang unbekannte Menge des Laugen-Wasser-Gemischs in den Main.

    Erste Messungen zeigen keine erhöhten Werte

    Wasserschutzpolizei und Feuerwehr hatten dann Badende am Mainufer und "Freizeitkapitäne" gewarnt. Die kurzzeitig ebenfalls eingestellte Schifffahrt wurde später wieder frei gegeben. Wie Enrico Ball, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken gegenüber dem Bayerischen Rundfunk mitteilte, hätten erste Messungen der Feuerwehr an der Sandbank Elsenfeld keine erhöhten Werte von Natronlauge im Main ergeben. Weitere Messungen sollten folgen. "Es sieht momentan so aus, als ob wir Glück gehabt hätten", sagte Ball.

    Dieses Glück konnten die Behörden kurze Zeit später bestätigen. Auch weitere Messungen der Feuerwehr hatten keine auffälligen Werte ergeben, twitterte das Polizeipräsidium Unterfranken. "Wir können Entwarnung geben."