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Bayern

Nationalparkstraße wird ab September saniert | BR24

© dpa/ picture alliance

Die Nationalparkstraße im Bayerischen Wald.

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    Nationalparkstraße wird ab September saniert

    Rund 700.000 Touristen kommen jedes Jahr in den Nationalpark Bayerischer Wald unter anderem wegen Rachel, Lusen, dem Hans-Eisenmann-Haus und dem Tierfreigelände. Diese Touristenziele sind verbunden durch die Nationalparkstraße, die nun saniert wird.

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    Der Nationalpark Bayerischer Wald gehört zu den großen Touristenmagneten in Niederbayern. Besonders in Corona-Zeiten sind Wanderungen auf den Rachel, den Lusen und Touren durch das Tierfreigelände überaus beliebt bei Touristen und Einheimischen. Mehrmals meldete der Nationalpark, an Feiertagen an seine Kapazitätsgrenzen zu stoßen.

    21 Kilometer zwischen Spiegelau und Mauth

    Ab September wird nun die Nationalparkstraße, die über 21 Kilometer lang ist und durch den Nationalpark Bayerischer Wald von Spiegelau bis Mauth (Landkreis Freyung-Grafenau) führt, saniert. Das hat das Staatliche Bauamt Passau in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass die Maßnahme mit Unterstützung des Landkreises Freyung-Grafenau und dem Nationalpark Bayerischer Wald durchführt.

    Das gesamte Projekt wird sich über mehrere Jahre erstrecken. Begonnen wird im September mit dem Abschnitt zwischen Altschönau und dem Nationalparkzentrum Lusen, wie Sabine Süß, Pressesprecherin des Staatlichen Bauamtes Passau mitteilt.

    Freistaat trägt Sanierung von 16 Millionen Euro

    Die Sanierung ist Teil des Sonderprogramms "50 Jahre Nationalpark Bayerischer Wald". Zum Jubiläum schnürt die Bayerische Staatsregierung ein 32-Millionen-Euro schweres Modernisierungsprogramm. Darin enthalten ist auch die Sanierung der Nationalparkstraße mit rund 16 Millionen Euro. Die Sanierung wird damit zu 100 Prozent vom Freistaat getragen.

    Die sogenannte Nationalparkstraße besteht ingesamt aus fünf Kreisstraßenabschnitten (FRG 16, FRG 21, FRG 19, FRG 5, FRG 4) , für deren Instandsetzung normalerweise der Landkreis Freyung-Grafenau zuständig ist. "Dieses Projekt wäre alleine mit Mitteln des Landkreises nicht zu stemmen", wird Sebastian Gruber, Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau in der Pressemitteilung zitiert.

    Wegen der "überregionalen Bedeutung der Verbindung für die gesamte Tourismusregion Bayerischer Wald" habe sich der Freistaat Bayern die Nationalparkstraße quasi "ausgeliehen" und die Sanierung übernommen.

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