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Nationalpark beginnt mit Entfernung von Gefahrenstellen | BR24

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Bildrechte: BR/Rainer Pöhlmann

Kranke Bäume könnten zur Gefahr für Ausflügler werden. Forstwirte machen eine Bestandsaufnahme.

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    Nationalpark beginnt mit Entfernung von Gefahrenstellen

    Mit der Schneeschmelze beginnt das Ramadama im Nationalpark Bayerischer Wald: Die Verkehrssicherung der Rad- und Wanderwege hat begonnen, die ersten Forstwirt-Trupps sind im Einsatz. Sie machen eine Bestandsaufnahme von 500 Kilometern Wegenetz.

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    • BR24 Redaktion

    Nachdem der Schnee in den tieferen Lagen des Nationalparks Bayerischer Wald nahezu ganz verschwunden ist, wird nun mit der Verkehrssicherung der Rad- und Wanderwege begonnen. Die ersten Forstwirt-Trupps sind bereits im Einsatz. Das teilte die Nationalparkverwaltung mit.

    500 Kilometer Gesamtwegenetz: Bestandsaufnahme im Frühling

    Aktuell wird zum Beispiel der Verbindungsweg zwischen Jugendwaldheim und Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau (Lkr. Freyung-Grafenau) wieder sicherer gemacht. Vereinzelt kann es deshalb zu Behinderungen kommen. Es gibt ein dreistufiges Konzept, das regelt, wie stark welche Wege gesichert werden. Das hängt von Besucherfrequenz und Waldbestand ab.

    Gefahren durch kranke Bäume ausschalten

    Gefahren für Wanderer und Radfahrer gehen vor allem von Borkenkäferfichten sowie von Bäumen mit abgestorbenen Ästen aus. Gleichzeitig können diese Bäume wertvoller Lebensraum für bedrohte Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sein. Daher werden die einzelnen Bäume individuell beurteilt. Bei einem Gesamtwegenetz von mehr als 500 Kilometern gehe es im Frühling immer zuerst um eine Bestandsaufnahme, heißt es von der Nationalparkverwaltung.

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