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Um rund 600 Hektar soll der Nationalpark Bayerische Wald erweitert werden. Das Bayerische Umweltministerium wird nun die geplante neue Nationalparkverordnung und das dazu gehörige Kartenmaterial veröffentlichen.

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Nationalpark Bayerischer Wald: Erweiterungdetails veröffentlicht

Die Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald kommt voran. Das Bayerische Umweltministerium hat jetzt detaillierte Karten veröffentlicht. Sie werden ab kommender Woche öffentlich einzusehen sein.

Von
Christian RiedlChristian RiedlBR24  RedaktionBR24 Redaktion
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Das Bayerische Umweltministerium hat detaillierte Karten zur geplanten Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald in der Gemeinde Mauth im Landkreis Freyung-Grafenau vorgelegt. Außerdem ist ab kommender Woche auf der Internetseite des Ministeriums eine geänderte Fassung der Nationalparkverordnung zu sehen. Dort sind unter anderem Regelungen zur Borkenkäferbekämpfung in den Entwicklungszonen des Nationalparks verfasst.

Bürger können Einwände anbringen

Die geplante neue Nationalparkverordnung und das dazu gehörige Kartenmaterial werden ab dem kommenden Montag bis zum 21. Dezember in den Landratsämtern in Regen und Freyung sowie in den Rathäusern der Nationalparkgemeinden öffentlich ausgelegt. Bürger können während dieser Frist bis spätestens Ende des Jahres Einwände erheben.

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Eine Karte des Umweltministeriums mit den geplanten Änderungen im Zuge der Nationalpark-Erweiterung

Nach der Erweiterung: größter Nationalpark Deutschlands

Geplant ist, den vor gut 50 Jahren gegründeten Nationalpark Bayerischer Wald im kommenden Jahr um gut 600 Hektar zu erweitern. Die Erweiterungsfläche liegt in der Gemeinde Mauth an der Grenze zu Tschechien. So soll aus dem ersten in Deutschland gegründeten Nationalpark der größte Waldnationalpark der Republik entstehen.

Artenvielfalt und ältestes Gestein der Erde

Bereits jetzt ist der Nationalpark Bayerischer Wald zusammen mit dem Nationalpark Šumava in Tschechien das größte Waldschutzgebiet Mitteleuropas. Im Nationalpark Bayerischer Wald sind rund 14.000 Tier- und Pflanzenarten, darunter viele besonders gefährdete, nachgewiesen. Laut dem Bayerischen Umweltministerium umfasst dies rund ein Fünftel aller in Deutschland bekannten Lebewesen. Das Grundgestein aus Graniten und Gneisen zählt zum ältesten "Urgestein" der Erde.

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