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Nationalpark Bayerischer Wald bekommt nun doch 30 Millionen Euro | BR24

© pa/dpa/Andreas Vitting

Rachelsee im Nationalpark Bayerischer Wald

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    Nationalpark Bayerischer Wald bekommt nun doch 30 Millionen Euro

    30 Millionen Euro als Geburtstagsgeschenk: Das hat das Umweltministerium dem Nationalpark Bayerischer Wald versprochen. Allerdings wollte zunächst kein Ministerium für das Förderprogramm zahlen. Jetzt konnte doch noch eine Lösung gefunden werden.

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    Das Nationalpark-Packerl zum bevorstehenden 50. Geburtstag des Nationalparks Bayerischer Wald kommt jetzt doch so, wie es im vergangenen Jahr der damalige Umweltminister Marcel Huber (CSU) versprochen hatte. Zunächst waren die angekündigten 30 Millionen Euro nicht im Doppelhaushalt der Staatsregierung aufgetaucht.

    Straße im Nationalpark kann saniert werden

    Sie finden sich jetzt in der Vorlage für den Nachtragshaushalt 2020 wieder. Das teilt der FDP-Landtagsabgeordnete Alexander Muthmann mit. Damit kann die 21 Kilometer lange Nationalpark-Basisstraße zwischen Mauth und Spiegelau (Lkr. Freyung-Grafenau) komplett auf Kosten des Freistaats saniert werden.

    Uneinigkeit, wer zahlen muss

    Monatelang hatte es Diskussionen gegeben, welches Ministerium für die Übernahme der Kosten zuständig ist. Das Bauministerium sah sich nicht in der Verantwortung für das Versprechen und verwies auf das Umweltministerium. Das wird nun tatsächlich die Straßensanierung zahlen. "Jetzt wird die Baumaßnahme über den Haushalt des Umweltressorts abgewickelt, wo sie nicht hingehört. Sie müsste über einen Sondertopf des Bauministeriums finanziert werden", schreibt Muthmann in einer Pressemitteilung.

    "Hauptsache, die Sanierung kommt"

    Aber letzten Endes gelte: Hauptsache, die Sanierung kommt, so Muthmann. Er hatte mit Unterstützung des Grünen-Kollegen Toni Schuberl immer wieder verlangt, dass der Freistaat Bayern sein Versprechen vom Sommer 2018 einlöst. Die Vorlage über den Nachtragshaushalt wird Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Mittwoch, 11. Dezember, ins Plenum des Bayerischen Landtags einbringen.