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Nächtliche Prügeleien im Raum Nördlingen | BR24

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In Nördlingen und Umgebung kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu mehreren Fällen häuslicher Gewalt.

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    Nächtliche Prügeleien im Raum Nördlingen

    Zu gleich drei Fällen häuslicher Gewalt musste die Nördlinger Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag ausrücken. Zweimal spielte Alkohol eine erhebliche Rolle. Eine Frau fügte ihrem Mann Bisswunden am ganzen Körper zu.

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    Zunächst geriet laut Polizei im Stadtgebiet von Nördlingen ein Mann mit seiner Lebensgefährtin in Streit, trat sie mit den Füßen und zog die 39-Jährige an den Haaren. Im Verlauf des Streits sperrte der 35-Jährige sie demnach in einem Zimmer ein. Die Polizei beendete schließlich die Auseinandersetzung. Die Frau habe anschließend die gemeinsame Wohnung verlassen, ärztliche Behandlung habe sie nicht in Anspruch nehmen müssen. Der Mann sei erheblich betrunken gewesen.

    Streit um verschütteten Schnaps eskaliert

    Wenig später wurde die Nördlinger Polizei zu einer Wohnung in Alerheim gerufen, wo nach Polizeiangaben ebenfalls ein häuslicher Streit zwischen zwei Lebenspartnern eskaliert war. Der 41-jährige Mann und seine 36-jährige Partnerin hätten sich wohl gegenseitig geschlagen. Der genaue Ablauf der Prügelei konnte laut Polizei noch nicht ermittelt werden, da beide stark betrunken gewesen seien. Grund für die Auseinandersetzung war demnach in der Wohnung ausgeschütteter Wodka. Die Frau musste wegen einer Knieverletzung anschließend im Krankenhaus behandelt werden.

    Frau mit Hämatomen erscheint bei Polizei

    Weit nach Mitternacht erschien schließlich eine verletzte Frau bei der Polizei in Nördlingen und gab laut Polizei an, zum wiederholten Mal von ihrem Ehemann geschlagen worden zu sein. Die 40-Jährige wies demnach Hämatome am Kopf auf und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Als eine Polizeistreife den 58-jährigen Ehemann in seiner Wohnung aufsuchte, stellte sich laut Polizei heraus, dass der Mann schwerer verletzt war als seine Frau.

    Mann hat Bisswunden am ganzen Körper

    Er hatte demnach Bisswunden am ganzen Körper, sogar durch die Hose hindurch hätte ihn seine Frau gebissen. Eine ärztliche Behandlung habe er jedoch abgelehnt. In diesem Fall habe Alkohol „ausnahmsweise“ keine Rolle gespielt. Laut Polizei hatte es bei dem Ehepaar in den letzten Wochen bereits ähnliche Vorfälle gegeben, die Frau sei dabei „offensichtlich die treibende Kraft“. Deshalb hat die Polizei ihr ein Kontaktverbot zu ihrem Ehemann ausgesprochen.