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Im Landkreis Lichtenfels ist die Geflügelpest bei einem Wildvogel nachgewiesen worden.

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Nächster Fall von Geflügelpest: Wildvogel infiziert

Wieder ist ein Fall von Geflügelpest in Oberfranken aufgetreten. Seit Beginn des Jahres greift die Vogelgrippe hier um sich. Diesmal ist das für Menschen wahrscheinlich ungefährliche Virus bei einem Wildvogel bei Lichtenfels nachgewiesen worden.

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Von
  • Richard Padberg

Im Landkreis Lichtenfels ist bei einem Wildvogel die Geflügelpest nachgewiesen worden. Das hat das Landratsamt Lichtenfels bekannt gegeben. Bei einer verendeten Graugans im Gemeindebereich Altenkunstadt sei das Influenza-A-Virus des Subtyps H5N8 vom nationalen Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut nachgewiesen worden, heißt es.

Landkreis Lichtenfels: Geflügel muss im Stall bleiben

Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung der Geflügelpest und zum Schutz von Haus- und Nutzgeflügel wurden bereits Anfang Februar verstärkte Schutzmaßnahmen und seit 10. März vorsorglich eine Stallpflicht für Geflügel im Landkreis Lichtenfels erlassen. Ab sofort muss Geflügel im Stall bleiben. So soll der Kontakt von Wildvögeln mit Haus- und Nutzgeflügel vermieden und eine Einschleppung der Seuche in weitere Geflügelhaltungen verhindert werden.

Geflügelpest greift in ganz Franken um sich

Erst vor einer Woche war die Geflügelpest bei einem privaten Geflügelhalter in Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach ausgebrochen.

Davor war die Geflügelpest in einem Betrieb in Stegaurach im Landkreis Bamberg ausgebrochen. Auch in Pottenstein im Landkreis Bayreuth sowie am Röhrensee in der Stadt Bayreuth waren in diesem Jahr bereits Fälle von Geflügelpest amtlich bestätigt worden. Wie in Oberfranken breitet sich derzeit auch in Mittelfranken die Geflügelpest immer weiter aus. Auch in fast ganz Unterfranken herrscht derzeit wegen der Geflügelpest Stallpflicht.

Eine Ansteckung des Menschen mit dem Erreger ist in Deutschland bislang nicht bekannt geworden.

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